Saison 2015/2016


Kreisliga-Nord FK Südbrandenburg
Pl. Mannschaft Sp.  S U  N Tore Diff. Pu.
 1. TSG Lübbenau 26 24 1  1 113:11 +102 73
 2. TSV Missen 26 19 2  5   65:31 + 34 59
 3. 1.SV Lok Calau (A) 26 16 7  3   62:31 + 31 55
 4. SV Calau 26 12 5  9   48:47 + 1 41
 5. SV Wudritz Ragow 26 11 5 10   53:44 + 9 38
 6. GW Lübben II 26 11 4 11   51:51    0 37
 7. SV Walddrehna 26 10 6 10   48:46 + 2 36
 8. BW Lubolz (N) 26 11 3 12   50:60  -10 36
 9. SG Boblitz 26 10 5 11   45:57  -12 35
10. SG Gießmannsdorf 26  8 5 13   52:53  - 1 29
11. BW Vetschau II (N) 26  8 4 14   40:62  -22 28
12. Eintracht Wittmannsdorf 26  8 2 16   52:78  -26 26
13. RW Luckau II 26 4 1 21   33:80  -47 13
14. Goyatzer SV 26 3 4 19   27:88  -61 13

Torschützenliste
Pl. Name Mannschaft Tore
 1. Gabriel Alves Fernandes TSG Lübbenau  28
 2. Max De Araujo Freitas TSG Lübbenau  21
 3. Benjamin Eckner TSV Missen  20
 4. Marcel Neumann Eintracht Wittmannsdorf  17
  Markus Weise 1.SV Lok Calau  17
 6. Dennis Glaeske SV Calau  14
  Maik Döring SG Gießmannsdorf  14
 8. Matthias Krüger SV Walddrehna  13
 9. Stefan Przewozny TSG Lübbenau  12
10. Miroslav Veselov GW Lübben II  11
  Michael Bieberstein 1.SV Lok Calau  11

Spielerstatistik
Name Li-Sp Ein Aus Min Tore Vorlage G G-R Rot
Andreas Schippan 26 0 0 2340 0 0 1 0 0
Torsten Künzel 24 0 4 2070 2 4 7 0 0
Dennis Glaeske 23 2 4 1872 14 5 2 1 0
Paul Thoran 23 3 5 1755 2 4 3 1 0
Miro Witczak 22 1 4 1818 4 4 8 0 0
Dennis Hille 21 0 1 1854 4 4 4 1 0
Maik Thonke 21 2 2 1737 0 0 5 0 1
Philipp Stolarski 21 3 8 1520 5 1 2 0 0
Johannes Linner 20 0 5 1603 0 1 3 0 0
Martin Bräuer 19 1 4 1568 0 0 2 0 0
Manuel Jaensch 18 4 5 1568 4 2 1 1 0
Robert Thoran 18 4 3 1269 3 7 2 0 0
Levin Kowalewicz 15 2 4 1024 1 0 1 0 0
Kevin von Freyhold 9 1 5 693 4 3 1 0 0
Kai Kämke 9 1 3 685 1 3 4 0 0
Frank Lehmann 9 2 1 653 0 1 3 0 1
Marten Wittek 6 5 1 100 0 0 0 0 0
Jan Zobel 5 4 0 145 0 0 0 0 0
Maik Druschke 4 1 0 315 0 1 0 0 0
Toni Richter 4 4 0 214 2 0 1 0 0
Robert Rotsch 4 2 0 186 0 0 0 0 0
Paul Völpel 4 4 0 73 0 0 0 0 0
Sven Neczkiewicz 3 0 0 270 0 0 1 0 0
Marco Kuba 3 2 1 93 0 0 1 0 0
Benjamin Weßnick 3 3 0 52 0 0 0 0 0
Matthias Krzyzanek 2 1 0 108 0 0 0 0 0
Sven Bundesmann 2 1 0 92 0 0 0 0 0
Enrico Hausmann 2 2 0 13 0 0 0 1 0
Thomas Schippan 2 2 0 7 0 0 0 0 0
Rene Rönnpagel 1 1 0 36 0 0 0 0 0
Ronny Schöneich 1 1 0 12 0 0 0 0 0
Janos Vecsey 1 1 0 10 0 0 0 0 0



1.Spieltag: SV Calau – BW Vetschau II 3:1 (2:0)

 

Mit Heimsieg in die Saison gestartet 

 

 

Das erste Spiel der neuen Saison stand für SV Calau unter keinem guten Stern. So musste das Trainergespann Schippan/Hausmann auf mehrere Spieler, durch Sperren und Urlaub, verzichten. Miro Witczak kam wenige Stunden vor dem Anpfiff aus den Ferien, was sich für ihn und sein Team früh auszahlen sollte. Denn bereits in der vierten Spielminute erzielte er die 1:0 Führung für seine Farben. Voraus- gegangen war ein Zuspiel von Frank Lehmann bei dem Vetschau´s Libero Lars Desens sich verschätzte, wodurch Witczak allein auf den Torhüter zu lief und diesen elegant überlupfte. Der Aufsteiger aus Vetschau zeigte sich wenig beeindruckt von dem Rückstand. Nach 10 Minuten wurde es, nach Eckbällen, richtig gefährlich für die Heimelf, einer von diesen landete am Pfosten. Auf Calauer- Seite war es wieder Witczak, der eine Flanke von Dennis Glaeske neben das Tor köpfte. Eine halbe Stunde war gespielt, als die Spielvereinigung nach einem Ballgewinn schnell umschaltete. Glaeske auf den mitlaufenden Paul Thoran spielte und dieser allein auf das Tor zulief, dann aber am Torhüter scheiterte. Lange dieser Chance nach trauern, brauchte man nicht, denn der anschließende Eckstoß von Robert Thoran brachte das 2:0. Dennis Glaeske stand im Zentrum goldrichtig und wuchtete den Ball mit dem Kopf hinter die Torlinie. Doch wie schon in der Anfangsphase kam Vetschau wieder durch Standards brandgefährlich vor das Schippan- Gehäuse. Wieder hatte der Gastgeber viel Glück das der Ball nicht im Tor einschlug. Einen Aufreger vor der Pause gab es noch, Gästespieler Jonny Roth musste nach einer Gelb-Roten Karte vorzeitig das Spielfeld verlassen. 

Mit einem Spieler mehr auf dem Platz gingen die Schwarz-weißen die zweite Hälfte etwas gelassener an, so kamen die Gäste zu Schüssen aus der 2.Reihe, die jedoch das Tor allesamt verfehlten. Im weiteren Verlauf der Partie nahmen die „Turbinen“ immer mehr das Heft des Handelns in die Hand. Den Anfang machte Robert Thoran, der nach einer Kopfballablage seines Bruders Paul, den Abschluss suchte. Sein Schuss fehlte es an Präzision und Geschwindigkeit. Kurz darauf eroberte sich Glaeske das Spielgerät, suchte Sturmpartner Manuel Jaensch, der unter Bedrängnis das Tor verfehlte. Dann schwächten sich die Gäste ein weiteres mal, Steven Krüger wurde nach Beleidigung zum Duschen geschickt. Nun hatte man 2 Spieler mehr auf dem Feld, wusste jedoch nicht recht etwas damit anzufangen. Die beste Chance hatte noch Manuel Jaensch, der eine Flanke von Dennis Hille neben das Tor köpfte. Im Anschluss erwischte es auch Dennis Glaeske mit einem Platzverweis. Nach seinen zweiten Foul sah auch er die Ampelkarte. In den letzten Minuten gab es noch einmal Tore zu sehen. Den Anfang machte der Ex-Vetschauer Dennis Hille, nach einem Freistoß von Maik Druschke, traf Hille per Flugkopfball zum 3:0. Auf der Gegenseite nutze Marek Baumgarten eine Unachtsamkeit zum Anschlusstor. Direkt nach diesem Treffer war das Match beendet und SV Calau freute sich über die ersten drei Punkte der neuen Serie.

Am nächsten Sonntag geht die Reise nach Goyatz, wo man auf den Vorjahressechsten trifft.

 

ts

 

SV Calau: 16 Andreas Schippan; 2 Dennis Hille, 3 Frank Lehmann (ab 85.min 12 Thomas Schippan), 4 Sven Neczkiewicz, 8 Maik Druschke, 9 Miro Witczak (ab 60.min 13 Levin Kowalewicz), 10 Manuel Jaensch (ab 75.min 5 Marten Wittek), 11 Dennis Glaeske, 14 Robert Thoran, 15 Paul Thoran, 17 Philipp Stolarski

Trainer: Thomas Schippan / Enrico Hausmann

 

BW Vetschau II: 1 Marc Wienholz; 2 Steven Krüger, 3 Lars Dessens, 5 Andre Hoffmann, 6 Jonny Roth, 7 Max Heinze (ab 83.min 12 Tim Wienholz), 8 Sebastian Laqua (ab 71.min 4 Paul Jurisch), 9 Martin Niepraschk, 10 Marcel Brauer (ab 60.min 19 Ron Wirth), 11 Marek Baumgarten, 16 Hannes Jurischka

Trainer: Marcel Rösler

 

Zuschauer: 31

 

Schiedsrichter: Philipp Holzhüter

Assistenten: Uwe Andrryszak / Stefan Hoche

 

Tore: 1:0 Miro Witczak (4.); 2:0 Dennis Glaeske (32.); 3:0 Dennis Hille (87.); 3:1 Marek Baumgarten (90.)

 

Gelb/Rot: 44.min Jonny Roth (Foul) (Vetschau) 

  81.min Dennis Glaeske (Foul) (Calau)

Rot:   64.min Steven Krüger (Beleidigung) (Vetschau)


2.Spieltag: Goyatzer SV – SV Calau 0:1 (0:1)

 

Philipp Stolarski´s Treffer bringt 3 Punkte

 

 

Nach dem Sieg der Vorwoche wollte die Spielvereinigung beim Auswärtsspiel in Goyatz unbedingt nachlegen. Dies zeigte man auch von Anfang an und konnte leichte Feldvorteile verzeichnen. Den ersten Torabschluss hatten auch die Gäste aus Calau, in Person von Paul Thoran, der den Goyatzer Torhüter, jedoch vor wenig Probleme stellte. Auf der Gegenseite ermöglichte Abwehrspieler Maik Thonke, durch eine Unkonzentriertheit, eine Chance für den Gastgeber. Nach einer viertel Stunde hatte Miro Witczak die große Chance die Schwarz-weißen in Führung zu bringen, mit seinem Lupfer konnte er den Schlussmann nicht überwinden. Auch Robert Thoran kam nicht an Jan Friedersdorf vorbei, nach einem starken Pass von Dennis Hille scheiterte Thoran aus der Drehung. In der 24.Minute traf Paul Thoran nur den Innenpfosten, vorausgegangen war wieder ein Zuspiel von Hille. Im direkten Gegenzug hatte Calau Glück das sie nicht in Rückstand geraten sind, eine scharfe Eingabe von außen verpasst ein Goyatzer im Zentrum nur knapp. Dann kam die 36. Minute, in der das überfällige Tor fallen sollte. Miro Witczak verlängerte mit dem Kopf auf Philipp Stolarski, der den Ball aus 5m über die Linie beförderte. Mit der knappsten aller Führungen ging es auch in die Pause. 

Die Schusterstädter wollten sich in der 2.Halbzeit nicht auf dem Vorsprung ausruhen und spielten weiter nach vorn. So waren gerade einmal zwei Minuten gespielt als Martin Bräuer, Stürmer Miro Witczak bediente und dieser den Ball an den Pfosten setzte. Auch der Abpraller wurde von Witczak an die Gehäusestange geschossen. Auch Torsten Künzel hatte die Vorentscheidung auf dem Fuß, einen Witczak- Pass setze er jedoch nur neben das Tor. Beinahe hätte sich das Auslassen bester Chancen noch gerecht, Martin Bräuer setzte mit seiner unglücklichen Kopfballverlängerung für den Heimstürmer auf, der umkurvte Torhüter Andreas Schippan, aber verfehlte im Anschluss das Tor um wenige Zentimeter. 5 Minuten vor Ende der Partie zeigte Jan Friedersdorf im Goyatzer Tor noch einmal sein ganzes Können, als er einen Freistoß von Robert Thoran aus dem Winkel fischte. In der Schlussphase warfen die Gäste noch einmal alles nach vorn, die Spielvereinigung überstand alle Angriffsversuche schadlos und konnte sich über 3 Punkte freuen. 

Im nächsten Heimspiel kommt es zum Ortsderby gegen den Kreisoberliga-Absteiger Lok Calau.

 

ts 

 

Goyatzer SV: 1 Jan Friedersdorf; 3 Wilhelm Krüger, 5 Andre Paulenz, 6 Rene Ruge, 7 Michael Staude (C), 8 Marcus Böttcher, 9 Patrick Gliese, 10 David Prell, 11 Rene Hannuschke (ab 81.min 4 Robert Roggan), 12 Tobias Hoelzer, 13 Dennis Surk 

Trainer: Lothar Lehmann

 

SV Calau: 16 Andreas Schippan; 2 Dennis Hille, 3 Frank Lehmann, 4 Maik Thonke, 5 Martin Bräuer (ab 89. 7 Sven Bundesmann), 9 Miro Witczak, 10 Torsten Künzel (C), 11 Sven Neczkiewicz, 14 Robert Thoran (ab 90.min 8 Marko Kuba), 15 Paul Thoran (ab 90.min 13 Marten Wittek), 17 Philipp Stolarski

Trainer: Thomas Schippan / Enrico Hausmann

 

Zuschauer: 45

 

Schiedsrichter: Günter Jammasch

Assistenten: Burkhard Löwenberg / Pascal Richter

 

Tor: 0:1 Philipp Stolarski (36.)


3. Spieltag: SV Calau - 1. SV Lok Calau 1:1 (1:0)

 

Dem Sieg sehr nahe gewesen

 

 

Nach einjähriger Abstinenz konnten sich die Calauer Fußballanhänger wieder auf ein Ortsderby freuen. Bei drückend heißem Wetter verschlug es mehr als 200 Schaulustige in die Ziegelstraße, die ein bis zur letzten Minute spannendes Spiel zu sehen bekamen.


Dabei begannen beide Mannschaften verhalten, begegneten sich auf Augenhöhe und geizten zunächst mit Torraumszenen. 

Ein ruhender Ball führte nach 22 Minuten zur Führung für die Spielvereinigung. Robert Thoran legte sich das Spielgerät rund 26 Meter vor dem Tor zurecht und zirkelte den Ball über die Mauer in die Maschen. Lok's Schlussmann Robert Radnick sprang am recht zentral einschlagenden Schuss vorbei und machte somit keine Figur.

Dieser Treffer verlieh der Partie deutlich mehr Schwung. Wenige Momente nach dem 1:0 konnte ein Schuss von Michael Bieberstein aus aussichtsreicher Position zur Ecke abgewehrt. 

In der 26. war es wieder Robert Thoran, der einen strammen Schuss aus der zweiten Reihe auf das Gehäuse von Robert Radnick feuerte, der diesmal zur Stelle war. Vorausgegangen war eine starke Ballbehauptung und Ablage von Miro Witczak.

Die nächsten beiden Möglichkeiten der Eisenbahner gingen auf das Konto von Axel Dienel. Erst rettete Maik Thonke in höchster Not nach einer scharfen Hereingabe (29.) und fünf Minuten später setzte der Ex-Akteur der Spielvereiniung frei vor Andreas Schippan das Leder über den Kasten.

Mit zunehmender Spieldauer merkte man den Kräfteverschleiß auf Seiten der Heimelf an, die im ersten Abschnitt einen hohen Aufwand betrieben.

Dennoch hätte man die Führung vor der Pause beinahe verdoppeln können. Allerdings scheiterten sowohl Paul Thoran mit einer Direktabnahme nach einem Eckstoß (36.) als auch Dennis Glaeske im Eins-gegen-eins an Robert Radnick. Der Angreifer hatte sich zuvor gegen drei Verteidiger durchgesetzt, ehe ihm beim Abschluss die Kräfte verließen.

Die offene Partie im ersten Abschnitt kippte in den zweiten 45 Minuten schnell zu einer einseitigen Angelegenheit. Aufgrund der mangelnden Kräfte überließen die Schwarz-weißen den Gästen nun komplett das Feld und beschränkten sich erst einmal nur noch auf das Verteidigen. Dringend benötigte Entlastungsangriffe fanden nicht statt.

Das Anrennen des SV Lok mündete jedoch nur selten in guten Gelegenheiten. Eine hochkarätige Chance eröffnete sich aber in der 56. Minute, als sie einen Abstoß abfingen und schnell in die Spitze spielten. Nach Axel Dienel's Ablage bot sich Markus Weise die 100%-ige Möglichkeit auszugleichen, doch sein Schuss lenkte Andreas Schippan an den Innenpfosten. Den anschließenden Nachschuss von Marcus Lehnert konnte die Hintermannschaft der SV mit letztem Einsatz zum Eckball klären

Weitere aussichtsreiche Torraumszenen boten sich dem Absteiger aus der Kreisoberliga kaum. Dafür setzten die Turbinen in Minute 77 endlich wieder ein Achtungszeichen. Dennis Glaeske schaltete gut, indem er einen Freistoß schnell ausführte und somit Paul Thoran die Schusschance von der Strafraumkante ermöglichte, die jedoch pariert wurde.

Weitere sieben Zeigerumdrehungen später hätte Torsten Künzel das Spiel wohl vorzeitig entscheiden können. Nachdem der agile Paul Thoran alleine auf dem Weg zum Tor per Grätsche von Jonas Richter nur mit unfairen Mitteln gestoppt werden konnte, entschied Schiedsrichter Sven Grogorick folgerichtig auf Elfmeter und Rot. Calau's Spielführer entschied sich für die rechte untere Ecke und scheiterte damit an Robert Radnick, der spätestens damit seinen Fehler beim 1:0 vergessen machen ließ.

Somit blieben die Eisenbahner weiter im Spiel und konnten in der 91. Minute tatsächlich noch den Ausgleich bejubeln. Auf Höhe der Trainerbank brachte Markus einen als Flanke gedachten Freistoß von der rechten Seite in den Strafraum, der an allen Akteueren vorbei ins Netz flog und den Gästen somit einen Punkt rettete.

Unrühmlicher Höhepunkt aus Sicht der Heimelf war der Platzverweis für Frank Lehmann in der 94. Minuten, der kurz nach seiner Einwechslung eine Tätlichkeit begann und mit Rot des Feldes verwiesen wurde.

Unter dem Strich teilten sich beide Teams gerecht die Punkte. Während die Spielvereinigung die vorhanden Chancen auf einen zweiten Treffer ungenutzt ließen, belohnten sich die Gäste für den hohen Aufwand mit dem späten Ausgleich.

Das kommende Wochenende steht im Zeichen des Südbrandenburgpokals, was für die Mannschaft von Thomas Schippan und Enrico Hausmann ein spielfreies Wochenende bedeutet. Weiter geht es am 13. September mit dem fünften Spieltag. Dann reisen die Schwarz-weißen zur SG Gießmannsdorf.

 

ms

 

SV Calau: 16 Andreas Schippan; 2 Dennis Hille, 4 Maik Thonke, 5 Martin Bräuer, 7 Johannes Linner, 9 Miro Witczak (ab 46.Min 8 Maik Druschke), 10 Torsten Künzel (C) (ab 82.Min 13 Levin Kowalewicz), 11 Dennis Glaeske, 14 Robert Thoran, 15 Paul Thoran, 17 Philipp Stolarski (ab 90.Min 3 Frank Lehmann)
Trainer: Thomas Schippan / Enrico Hausmann

Lok Calau: 1 Robert Radnick; 2 Andreas Liebegall (ab 8.Min 12 Tino Raschke/ ab 46.Min 16 Patrick Raschick), 3 Jonas Richer, 4 Matthias Haberland (ab 70.Min 14 Paul Nischke), 5 Daniel Steinert, 6 Philipp Schreiber, 7 Marcus Lehnert (C), 8 Enrico Radnick, 9 Axel Dienel, 10 Markus Weise, 13 Michael Bieberstein

Trainer: Thomas Strangfeld

 

Zuschauer: 201

 

Schiedsrichter: Sven Grogorick

Assistenten: Tom Schultchen / Daniel Jakowski

 

Tore: 1:0 Robert Thoran (22.); 1:1 Markus Weise (90.+1)

 

Bes. Vorkommnisse: Robert Radnick hält Foulelfmeter von Torsten Künzel (84.)

 

Rote Karten: Jonas Richter (84./Lok Calau/ Notbremse)

                   Frank Lehmann (90.+4/ SV Calau/ Tätlichkeit)

 


4.Spieltag: SG Gießmannsdorf – SV Calau 2:0 (1:0)

 

Calau kassiert erste Liga Niederlage

 

 

Am 4. Spieltag reiste die Spielvereinigung, die mit 7 Punkten aus drei Spielen mustermäßig gestartet ist, zum Auswärtsspiel nach Gießmannsdorf. Die Gastgeber konnten vor Spielbeginn erst einen Punkt auf dem Konto verbuchen, wurden von den Calauern allerdings keineswegs unterschätzt. Nach dem Anpfiff zeigte sich, dass man mit dieser Einschätzung goldrichtig lag. Die von Toni Kasper trainierten Gießmannsdorfer starteten bissig und ließen von Anfang an keinen Zweifel daran aufkeimen, dass die 3 Punkte bei der Heimmannschaft bleiben sollten. Die Calauer wirkten wärenddessen gedanklich langsamer und kamen öfters einen Schritt zu spät. Eine Flanke von Robert Thoran verpasste Dennis Glaeske am langen Pfosten und Dennis Hille fehlten ein paar Meter nach einem langen Pass, um eine Chance in aussichtsreicher Position kreieren zu können. Die Gießmannsdorfer waren immer wieder mit Schüssen aus der zweiten gefährlich.

 

Die erste richtige Chance für die in hellblau spielenden Gäste kam erst in der 25. Minute zustande. Ein Einwurf, tief in der gegnerischen Hälfte, segelte an Freund und Feind vorbei zu Robert Thoran, der aus 16 Metern frei zum Abschluss kam. Der Ball war jedoch schwer zu kontrollieren und setze er das Leder über das Tor. Eine weitere gute Chance hatte Dennis Glaeske, als eine Ecke in der 34. Minute für Tohuwabohu im Gießmannsdorfer Strafraum sorgte. Die Situation konnte jedoch bereinigt werden.

 

In dieser Phase, als die Gäste zum ersten Mal Druck aufbauen konnten, blieben die Hausherren durch Standardsituationen gefährlich. Ein Eckball in der 40. Minute konnte noch bereinigt werden, doch kurz vor der Pause sorgte eine weitere Ecke für die Führung der Gießmannsdorfer (44.).

 

Nach einer mäßigen ersten Halbzeit schaffte es der Calauer Trainerstab in der Halbzeit das Team wiederaufzubauen. Tief entschlossen sich mit aller Kraft gegen die drohende Niederlage zu stemmen, ging man auf den Platz zurück. Doch den besseren Start erwischte wiederum die Heimmannschaft. Erst landete eine Freistoßvariante auf dem Tornetz des von Andreas Schippan behüteteten Kastens, in der 54. Minute zappelte das Netz dann von innen. Ein simpler Flachpass aus dem Halbfeld hebelte die komplette Abwehr der Spielvereinigung aus und Maik Döring haute den Ball für den Torwart unhaltbar ins untere rechte Eck.

 

Die Vorentscheidung? Zumindest wurde nach der Einwechslung von Manuel Jaensch, der ins Zentrum rückte, das Spiel der Calauer wieder besser. Zwar blieben die großen Chancen zwar immer noch aus, doch durch Distanzschüsse zeigte man, dass man das Spiel noch nicht aufgeben hat. Diese wurden aber, wie der Großteil der nachfolgenden Chancen, regelrecht brachial übers Tor gedroschen. Die Kicker von der Ziegelstraße hatten an diesem Sonntagnachmittag auch einfach kein Glück im Abschluss, so brachte die Schlussoffensive nichts mehr. Letzten Endes hätte das Ergebnis sogar noch höher ausgehen können, da die Gießmannsdorfer in der 81. Minute noch die Latte trafen und kurz vor Schluss einen Kopfballtreffer erzielten, der vom Schiedsrichter aufgrund von Abseits jedoch nicht anerkannt wurde.

 

Jetzt heißt es Köpfe heben. Die Ausgangsposition nach diesem Spieltag ist immer noch nicht wirklich schlecht und wenn die Calauer wieder als Mannschaft an einem Strang ziehen und jeder für jeden kämpft, dann ist nächste Woche ein Sieg zuhause gegen Ragow nicht unrealistisch.

 

pt

 

SG Gießmannsdorf: 1 Felix Strenzke; 3 Steffen Schötz, 5 Kevin Schulz (ab 72.min 21 Marco Lehmann), 6 Jens Weichert, 7 Ricardo Lehmann, 8 Jacob Deger, 9 Denny Klinkmüller, 10 Maik Doering (ab 81.min 20 Danilo Weinhold), 11 Renne Grassmann, 15 Sebastian Blümel (C) (ab 87.min 2 Kevin Utzt), 18 Thomas Grusenick

Trainer: Toni Kasper

 

SV Calau: 16 Andreas Schippan; 2 Dennis Hille, 4 Maik Thonke, 5 Sven Neczkiewicz, 7 Johannes Linner, 10 Torsten Künzel (C), 11 Dennis Glaeske, 13 Levin Kowalewicz, 14 Robert Thoran, 15 Paul Thoran, 17 Philipp Stolarski (ab 54.min 9 Manuel Jaensch)

Trainer: Thomas Schippan / Enrico Hausmann

 

Zuschauer: 90

 

Schiedsrichter: Hagen Studier

Assistenten: Frank Bohla / Jonas Schmidt

 

Tore: 1:0 Rene Grassmann (44.); 2:0 Maik Doering (54.)


5.Spieltag: SV Calau – SV Wudritz Ragow 2:0 (0:0)

 

Revanche geglückt

 

 

Am 5. Spieltag hatte man die SV Ragow zu Gast. Auf diese Mannschaft ist man diese Saison bereits getroffen, nämlich in der ersten Runde des Kreispokals, wo es eine 1:4 Niederlage für die Calauer setzte. Umso motivierter war man am Samstagnachmittag, dieses Ergebnis mit einem Heimsieg in der Liga vergessen zu machen.

 

Die erste, eher zufällig entstandene Chance konnten dann auch die Hausherren für sich verzeichnen. Ein Freistoß von Dennis Hille, der wahrscheinlich als Flanke angedacht war, wurde immer länger und der Ragower Keeper musste sich mächtig strecken, um den Ball noch mit seinen Fingerspitzen über die Latte zu lenken. Doch nach dieser Szene in der 5. Minute gab es eine längere Leerlaufphase, die sich durch viel Mittelfeldgeplänkel und Fehlpässe beider Mannschaften auszeichnete. In dieser Zeit wurde auch die Atmosphäre deutlich giftiger, durch Meckerei musste der Gästetrainer sogar hinter die Bande.

 

Fußballerisch wurde das Spiel erst wieder interessant, als sich Miro Witczak in der 23. Minute durch die komplette Gästeabwehr tankte. Im Strafraum legte er sich den Ball dann aber ein Stück zu weit vor und der Torwart war zur Stelle.

Die Gäste wurden erst unfreiwillig gefährlich, als Johannes Linner den eigenen Torwart mit einem Kopfball aus drei Metern prüfte, Andreas Schippan im Calauer Gehäuse konnte den Ball grade noch abwehren. Die letzte Möglichkeit in der ersten Halbzeit hatte Dennis Glaeske, der aus 16 Metern frei zum Abschluss kam, jedoch keinen Druck hinter den Ball bekam.

 

Die Halbzeitpause trug dazu bei, dass sich die erhitzten Gemüter auf beiden Seiten ein wenig beruhigten. Die Calauer waren es dann, die entschlossener die zweite Spielhälfte begannen. In der 47. Minute konnte Phillip Stolarski einen schlechten Abstoß des Torwarts abfangen und zu Glaeske weiterleiten, dieser fackelte nicht lange und versenkte das Leder von der Strafraumgrenze aus im rechten oberen Eck. Die Ragower wirkten durch diesen Rückstand verunsichert, sodass bei ihnen in der Folgezeit nicht mehr viel zusammenlief. Die Spielvereinigung aus Calau war klar spielbestimmend. Es wurde deutlich, dass die Führung noch ausgebaut werden sollte. Eine kuriose Chance dazu hatte Dennis Hille in der 60. Minute, als der Ragower Keeper einen (doch nicht) sicher gefangenen Ball vor Hille´s Füße fallen ließ. Doch aus spitzem Winkel schoss er den Ball am rechten Pfosten vorbei.

 

Der Druck der Heimmannschaft hielt an. Nach einem starken Pass von Torsten Künzel auf den Stürmerkollegen Glaeske konnte der Torwart noch entschärfen, ebenso bei Miro Witczak, der nach einer Ecke aus fünf Metern zum Abschluss kam, doch in der 74. Minute war es dann soweit. Wie in der ersten Halbzeit setze sich Witczak gegen fast die gesamte Ragower Hintermannschaft durch und bediente dann Glaeske, der den Ball flach ins linke Eck einschob und so seinen Doppelpack perfekt machte.

 

In den letzten zehn Minuten kamen dann nochmal die Gäste. Ein Ragower setzte sich bis zur Grundlinie durch, den anschließenden Schuss parierte Andreas Schippan mit dem zweiten Versuch sicher. Auch in der 87. Minute stand der Calauer Torwart nochmal im Zentrum des Geschehens, als er einen 16-Meter-Freistoß bravourös halten konnte. Wäre der Anschlusstreffer noch gefallen, hätte es noch einmal spannend werden können, doch so ging das Spiel relativ unspektakulär mit 2:0 für die SV Calau über die Bühne.

 

Letztendlich lässt sich sagen, dass der Sieg aufgrund des Chancen vollkommen in Ordnung geht und vielleicht sogar noch höher hätte ausfallen können. Der Schlüssel zum Sieg war die geschlossene Mannschaftsleistung, die man letzte Woche gegen Gießmannsdorf an manchen Stellen vermisste. 

 

pt

 

SV Calau: 16 Andreas Schippan; 2 Dennis Hille, 4 Maik Thonke, 5 Martin Bräuer, 7 Johannes Linner, 9 Miro Witczak, 10 Torsten Künzel (C), 11 Dennis Glaeske, 13 Levin Kowalewicz, 15 Paul Thoran, 17 Philipp Stolarski (ab 88.min 6 Benjamin Weßnick)

Trainer: Thomas Schippan / Enrico Hausmann

 

SV Wudritz Ragow: 1 Stefan Schmogrow; 2 Jan Mücke, 3 Jan Lange, 4 Christian Sommer (ab 85.min 5 Steffen Tätzel), 7 Martin Hoffmann, 8 Dominik Wicha, 9 Alexander Gierga, 11 Paul Kassow, 12 Emanuel Drewes (ab 85.min 15 Sascha Holder), 13 Paul Scharlow, 14 Matthias Pilipp (C)

Trainer: Gerd Wagner

 

Zuschauer: 35

 

Schiedsrichter: Herbert Rumposch

Assistenten: Manfred Paulisch / Dieter Wegner

 

Tore: 1:0, 2:0 Dennis Gläske (47., 74.)


6. Spieltag: GW Lübben II - SV Calau 4:3 (1:0)

 

3 Elfmeter entscheiden Spiel zugunsten des Gastgebers

 

 

Mit dem Ziel den guten Saisonstart fortzuführen fuhr die Spielvereinigung Calau zur Landesliga-Reserve nach Lübben. 

Die Heimelf fand besser ins Spiel und konnte nach fünf Minuten die erste Halbchance verbuchen. Eine vielversprechende Flanke konnte Torwart Andreas Schippan entscheidend abfälschen. Auf der Gegenseite bediente Miro Witczak Stürmer Dennis Glaeske, der sich im Laufduell durchsetzen konnte und aus spitzem Winkel am Torwart scheiterte. Auch im Anschluss behielt der Heimkeeper die Oberhand als Witczak, nach einer Flanke von Philipp Stolarski, scheiterte. 

In der 24. Minute dann die Führung für den Gastgeber. Gegen drei Gegenspieler setzte sich ein Lübbener auf der Grundlinie durch und passte den Ball vor das Tor, wo Maximlian Sattler aus vollen Lauf den Ball in Tor beförderte.

Die „Turbinen“ schüttelten sich kurz und spielten weiter nach vorn. Vom Gastgeber kam nach dem Führungstor nur wenig. Zehn Minuten nach dem 1:0 hatte Glaeske die Riesenchance zum Ausgleich als er allein vor dem Tor den Ball über das Gehäuse jagte. Voraus gegangen war eine klasse Balleroberung und Flanke von Witczak. Kurz vor dem Halbzeitpfiff war es Dennis Hille, der nach einem Eckball an einem gegnerischen Rücken scheiterte. So ging man mit einem knappen Rückstand in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel machten die Schwarz-weißen da weiter, wo sie aufgehört hatten. Nach 52 Minuten sollten sie schließlich für ihre Angriffsbemühungen belohnt werden. Kai Kämke spielte im richtigen Moment auf den startenden Glaeske und dieser vollendete zum verdienten 1:1.

Keine zwei Zeigerumdrehungen später gab es sogar die Führung für die Gäste. Nach einem Flankenball von Paul Thoran konnte Stolarski das Spielgerät unbedrängt annehmen und ins Tor befördern. Wenig später hatte Miro Witczak sogar die Möglichkeit das dritte Tor zu erzielen, als er nach einem Freistoß den Ball über den Querbalken köpfte.

Dann erholten sich die Spreewaldstädter von dem Rückstand und gaben nach 58 Minuten einen Warnschuss ab, der das Tor nur knapp verfehlte. Fünf Minuten später gab es Eckball für die Hausherren, im Anschluss an diesen köpfte ein Lübbener Torsten Künzel den Ball aus einem Meter an die Hand und Schiedsrichter Bohla zeigte auf den Elfmeterpunkt. Nach harter Regelauslegung eine sicherlich vertretbare Entscheidung. Der anschließende Strafstoß wurde dann sicher zum 1:1 verwandelt.

Es folgte die entscheidende Minute 74. Abwehrspieler Maik Thonke will den Ball aus dem Strafraum klären, ein gegnerischer Spieler springt ihm von hinten vor die Beine, schreit laut auf und lässt sich fallen. Der Schiedsrichter, wie auch alle anderen Beteiligten, sahen hier keine Regelwidrigkeit von Thonke. Nur der Schiedsrichterassistent wollte ein Regelverstoß erkannt haben und hob die Fahne. Nach kurzer Absprache mit seinem Linienrichter zeigte Frank Bohla, zum Unverständnis aller, erneut auf den ominösen Punkt. Warum sich der Referee hier von seinem Assistenten überstimmen ließ wird, wohl für immer ein Rätsel bleiben. Lübben nahm das Geschenk natürlich dankend an.

Es kam aber noch kurioser, als in der nächsten Szene eine Flanke über Calaus rechte Abwehrseite in den Strafraum gebracht wurde, jedoch unerreichbar für Freund und Feind war. Im Laufduell zwischen Maik Thonke und seinem Gegenspieler kam der Grün-weiße Angreifer zu Fall. Die Entscheidung auf Strafstoß zu entscheiden war vielleicht richtig, doch die rote Karte wegen Vereitelung einer klaren Torchance völlig überzogen. Auch dieser Strafstoß konnte verwandelt werden, wodurch man plötzlich mit zwei Toren im Rückstand lag.

Nichtsdestotrotz wollte man versuchen noch etwas aus dem Spreewald mitzunehmen und so stand Enrico Hausmann am Anstoßpunkt und motivierte klatschend seine Mitspieler zum Weitermachen. Dies sah Frank Bohla, dem das Spiel völlig entglitten war, als Provokation und schickte Hausmann mit der Ampelkarte zum Duschen.

Trotz zweifacher Unterzahl probierten die Gäste noch einmal alles um Ergebniskorrektur zu betreiben. In der 90. Minute erkämpfe sich Miro Witczak den Ball am gegnerischen Strafraum und verkürzte noch auf 4:3, was gleichzeitig den Endstand bedeutete.

Noch lange saßen die SV-Kicker in der Umkleidekabine und wussten nicht so recht, was gerade geschehen war. 

ts

GW Lübben II: 17 Andreas Pudlitz; 3 Wilhelm Tarnow, 4 Andreas Kozur (C), 5 Rene Schwarz, 6 Maximilian Sattler, 7 Steven Lehniger, 10 Miroslav Veselov, 11 Fabian Wittenberg, 16 Felix Päch, 18 Nick Heger (ab 88.min 12 Sören Brömme), 44 Andy Hohmann (ab 35.min 14 Sven Smajlovic, ab 83.min 8 Ralf Piede)

Trainer: Roland Zacharias

 

SV Calau: 16 Andreas Schippan; 2 Dennis Hille, 3 Marko Kuba (ab 66.min 7 Enrico Hausmann), 4 Maik Thonke, 5 Martin Bräuer, 9 Miro Witczak, 10 Torsten Künzel (C), 11 Dennis Glaeske, 14 Kai Kämke, 15 Paul Thoran, 17 Philipp Stolarski

Trainer: Thomas Schippan / Enrico Hausmann

 

Zuschauer: 34

 

Schiedsrichter: Frank Bohla

Assistenten: Daniel Jakowski / Kay Herzberg

 

Tore: 1:0  Maximilian Sattler (24.); 1:1 Dennis Glaeske (52.); 1:2 Philipp Stolarski (54.); 2:2, 3:2, 4:2 Andreas Kozur (63./HE, 74./FE, 76.FE); 4:3 Miro Witczak (90.)

 

Rote Karte: Maik Thonke (76.)

 

Gelb/Rote Karte: Enrico Hausmann (77.)


7. Spieltag: SV Calau - SV Boblitz 1:0 (1:0)

 

Levin Kowalewicz erzielt goldenen Treffer

 

 

Das Duell des Fünften gegen den Sechsten versprach auf dem Papier eine spannende Angelegenheit zu werden - und so kam es auch. 75 Zuschauer fanden bei bestem Fußballwetter den Weg in die Ziegelstraße und wurden für ihr Kommen sicher nicht enttäuscht.

 

Mit dem guten Saisonstart im Rücken starteten beide Teams schwungvoll und verzichteten auf eine Abtastphase. Die Boblitzer hatten zunächst etwas mehr vom Spiel, mussten bei den Gegenangriffen der Turbinen aber stets auf der Hut sein. Calau's Angreifer hatten auch die ersten Tormöglichkeiten zu verzeichnen. Während Kapitän Torsten Künzel in aussichtsreicher Position zu zögerlich agierte, wurde Dennis Gläske's Schuss mit einem riskanten Tackling so eben geblockt.

 

Die erste große Möglichkeit der Boblitzer resultierte aus einem missglückten Seitenwechsel von Dennis Hille. Claudiu Constantin Stoia schnappte sich die Kugel und konnte auf dem Weg zum Tor nicht mehr gestoppt werden, doch sein schwacher Abschluss trudelte am langen Eck vorbei (22.).

 

Nur kurze Zeit später war wieder die Spielvereinigung am Zug. Ein langer Ball aus der eigenen Hälfte rutschte bis zu Dennis Gläske durch, der beim Abschluss zu lange wartete und somit die Chance verstreichen ließ. Auf der anderen Seite wurde es nach einem Eckstoß gefährlich, als Marco Richter im Zentrum zum Kopfball ansetzte, selbigen aber über den Querbalken beförderte (28.).

 

Erneut ein weiter Ball in die Spitze führte in Minute 33 dazu, dass der Heimelf ein berechtigter Strafstoß zugesprochen wurde. Wieder erreichte das Zuspiel Dennis Gläske, welcher frei vor Toni Krüger unsanft zu Fall gebracht wurde. Die Entscheidung auf Elfmeter war unumstritten und die Rote Karte wäre aufgrund der Verhinderung einer klaren Torchance nach korrekter Regelauslegung die Folge, doch der Schiedsrichter zeigte dem Übeltäter nicht einmal eine Verwarnung. Miro Witczak legte sich das Leder zurecht, scheiterte mit seinem Versuch auf die linke untere Ecke jedoch am Schlussmann.

 

Lange mussten die Schwarz-weißen dieser verpassten Chance nicht nachtrauern. In der 36. Minute gelangte ein Eckball von der rechten Seite zunächst vor die Füße von Torsten Künzel. Der Abschluss des Calauer Spielführers konnte noch geblockt werden, doch im zweiten Versuch brachte Verteidiger Levin Kowalewicz das Spielgerät aus rund elf Metern im Tor unter. Somit ging es mit einer verdienten Führung in die Kabinen.

 

Ähnlich wie im ersten Abschnitt begannen die Gäste druckvoll und waren um den schnellen Ausgleich bemüht. Zwischen der 53. und 58. hatten sie gleich vier hochkarätige Möglichkeiten zum 1:1. Zunächst tauchte Andreas Schippan bei einem Flachschuss von Marco Gerlach blitzschnell ab und der unmittelbare Nachschuss auf das fast leere Gehäuse wurde knapp verzogen.

 

In der nächsten Szene setzte sich Claudiu Constantin Stroia auf dem rechten Flügel bis zur Grundlinie durch und legte den Ball auf Felix Kullick zurück, dessen Abschluss auf das kurze Eck knapp über den Kasten ging. Nur wenige Augenblicke später war wieder Andreas Schippan zur Stelle, der den Versuch von David Philipp im Eins-gegen-eins zur Ecke abwehren konnte. Vorausgegangen war ein Solo-Lauf vom besten Gästespieler, Marcel Trömel, der nur schwer vom Ball zu trennen und an nahezu allen Angriffen seiner Mannschaft beteiligt war.

 

Nachdem die Spielvereinigung diese Phase mit viel Glück überstanden hatte, wurde man mit zunehmender Dauer wieder Herr der Lage. Den Gästen schien allmählich die Luft auszugehen, wodurch sie nur noch zu vereinzelten Abschlüssen kamen, die allesamt sichere Beute für Andreas Schippan waren.

 

Auf der anderen Seite eröffneten sich den Gastgeber mehr und mehr Kontergelegenheiten, um das Spiel mit einem zweiten Treffer zu entscheiden. Allerdings schaffte man es nicht diese Möglichkeiten konsequent zu Ende zu spielen. Allen voran Dennis Gläske hätte in der 85. Minute die Spannung aus der Partie nehmen können, als er nach einem abgefangenen Pass allein auf Toni Krüger zusteuerte und den Ball genau in die Arme des Boblitzer Schlussmannes schoss.

 

Glücklicherweise bedurfte es aus Sicht der Gasteger keines weiteren Treffers, um nach 93 Minuten den dritten Heimsieg der Saison zu bejubeln. Mit diesem Erfolg verbessern sich die Schwarz-weißen auf Rang vier der Tabelle und ziehen damit nach Punkten mit dem Ortsrivalen gleich. Nach einem spielfreien Wochenende aufgrund des Pokals geht es am 18.10. zum Aufsteiger nach Lubolz.

 

ms

 

SV Calau: 16 Andreas Schippan; 2 Dennis Hille, 5 Martin Bräuer, 7 Johannes Linner 8 Maik Druschke, 9 Miro Witczak (ab 75.Min 4 Manuel Jaensch), 10 Torsten Künzel (C) (ab 61.Min 14 Kai Kämke), 11 Dennis Glaeske (ab 90.+2Min 12 Thomas Schippan), 13 Levin Kowalewicz , 15 Paul Thoran, 17 Philipp Stolarski

Trainer: Thomas Schippan / Enrico Hausmann

 

SV Boblitz: 72 Toni Krüger; 3 Alexander Hoschke, 6 Patrick Herrmann (ab 46.Min 9 Marco Gerlach), 8 David Philipp, 12 Johannes Klein, 15 Marcel Trömel, 16 Marco Richter, 17 Maik Wagner, 18 Claudiu Constantin Stroia, 19 Maik Wehlan (ab 71.Min 13 Matthias Schmidt), 20 Felix Kullick (ab 75.Min 24 Roman Henschel)

 

Zuschauer: 75

 

Schiedsrichter: Klaus-Dieter Volgenau

Assistenten: Hagen Studier / Manfred Haarich

 

Tore: 1:0 Levin Kowalewicz (36.)


8.Spieltag: BW Lubolz – SV Calau 2:0 (0:0)

 

Nie ins Spiel gefunden

 

 

Nach einwöchiger Spielpause stand das Punktspiel in Lubolz auf dem Programm. Die Mannschaft reiste geschlossen per Bahn zum Aufsteiger.

Das Spiel begann ohne langes Abtasten mit viel Tempo. Allerdings konnte auf beiden Seiten keine klare Chance heraus gespielt werden. Die erste Torannäherung, hatte dann SV Calau in Person von Dennis Glaeske, der aus 13m weit über das Gehäuse schoss. Dies sollte auch die einzige Chance, der Gäste in Hälfte eins sein. Durch frühes Stören und eine harte Gangart ließ Lubolz Calau nicht ins Spiel kommen und hatten ihrerseits mehrere Einschussmöglichkeiten. Nach 20 Minuten rettet Johannes Linner vor dem einschussbereiten Lubolz- Angreifer. Auch Schüsse aus der 2. Reihe brachten Gefahr für das Schippan- Gehäuse. Praktisch mit dem Halbzeitpfiff kam Lubolz zur größten Chance im 1.Durchgang. Nach einem Ballverlust suchte Lubolz sofort den Abschluss und der Ball knallte an den Querbalken. Mit einem glücklichen 0:0 aus Calauer- Sicht ging es in die Umkleidekabinen.

Auch in der zweiten Hälfe fanden die Gäste nicht ins Spiel. So kam Lubolz kurz nach Wiederanpfiff wieder zu einem guten Abschluss per Kopfball. In der 49. Minute ging Lubolz dann in Führung, durch nachlässige Abwehrarbeit wurde es Danny Kuniß relativ leicht gemacht den Ball im Tor unterzubringen. Zahlreiche Fehlpässe und unnötige Ballverluste auf Seiten der Gäste zogen sich wie ein roter Faden durch die Partie. Wenn man es doch schaffte sich eine Gelegenheit heraus zu spielen vertändelte man diese leichtfertig, schlimmer noch, im Gegenzug fing man sich das 2:0, was auch gleichzeitig die Vorentscheidung bedeutete. Die Heimelf spielte weiter munter nach vorn und hatte fünf Minuten vor dem Ende noch eine Doppelchance zum 3:0 hier stand nur der Pfosten im Weg. Die Möglichkeit zur Ergebniskosmetik hatte in der Schlussminute Dennis Hille, als er in den Lubolzer- Strafraum eindrang, doch den Ball im Anschluss am Tor vorbeischoss. 

 

ts

 

BW Lubolz: 1 Rene Betzold; 3 Thomas Schade, 5 Gordon Mietusch, 7 Lukas Schwark, 8 Holger Braschwitz, 9 Sebastian Kunja, 13 Florian Mietusch, 15 Martin Figula (ab 37.min 4 Chris Kube), 17 Kevin Haarich, 18 Paul John (ab 70.min 10 Tim Mietusch), 19 Danny Kuniß 

Trainer: Mario Schietke

 

SV Calau: 16 Andreas Schippan; 2 Dennis Hille, 3 Frank Lehmann, 4 Maik Thonke, 5 Martin Bräuer, 7 Johannes Linner, 9 Miro Witczak, 10 Torsten Künzel (C), 11 Dennis Glaeske, 15 Paul Thoran (ab 64.min 13 Marko Kuba), 17 Philipp Stolarski 

Trainer: Thomas Schippan / Enrico Hausmann

 

Zuschauer: 56

 

Schiedsrichter: Olaf Mahling

Assistenten: Günter Baer / Bernd Hammer

 

Tore: 1:0, 2:0 Danny Kuniß (49., 68.)


9.Spieltag: TSV Missen - SV Calau 4:1 (0:1)

 

Erste Hälfte hui – Zweite pfui

 

 

Missen begann dieses Derby gegen die SV Calau mit kontrolliertem Spiel aus der eigenen Hälfte und hatte durch Abschlüssen von Bronk und Eckner die ersten Chancen im Spiel. In der Defensive stand die Heimelf aber bei Gegenangriffen meist zu weit weg von den Angreifern. So überraschte Miro Witczak in der 20. Minute nach einem Einwurf mit einem schöne Schlenzer den Missener Torwart. Missen antwortete sofort, Benjamin Eckner spielte den Ball ungeahndet an der Außenlinie mit der Hand, drang danach in den Strafraum ein und wurde zu Fall gebracht. Elfmeter! Der gefoulte trat selbst an und scheiterte an Andreas Schippan im Tor der Schwarz-Weißen. Ein  wenig Frust schien der Stürmer schon zu haben als er sehr ungestüm den Ball nachsetzte und dabei den Torhüter verletzte. Nach kurzer Verletzungspause konnte es aber weiter gehen. Noch vor dem Pausenpfiff waren die Gäste dem zweiten Tor ziemlich nahe. Dennis Glaeske setze sich gegen zwei Gegenspieler durch und scheiterte aus spitzem Winkel am Torhüter. Ein Abspiel zum mit gelaufenen Torsten Künzel wäre hier die besser Variante gewesen.

2. Nach der Pause spielten die Missener deutlich aggressiver und Sascha Thomas schob einen abgewehrten Kopfball von Alexander Bronk im Nachsetzen zum Ausgleich ein. Zehn Minuten später markierte der gleiche Spieler nach einem Freistoß die Missener Führung. Als Calau nach einem katastrophalem Abspiel den Ball verlor schaltete die Heimelf blitzschnell um, bediente Eckner der erneut nur durch ein Foulspiel im Strafraum gestoppt werden konnte. Karsten Handro erhöhte darauf per Foulelfmeter zum 3:1.  Auch beim 4:1 ging ein Ballverlust in der vorwärts Bewegung voraus. Es folgte schneller Pass in die Spitze, wo Sebastian Lehmann, in der 82. Minute den Sack endgültig zugunsten der Gastgeber zu machte.

 

ts

 

TSV Missen: 1 Gordon Handt; 3 Alexander Bronk (C), 6 Karsten Handro, 7 Jens Kühne, 8 Michael Kupsch, 9 Benjamin Eckner (ab 81.min 16 Tobias Richter), 10 Sascha Thomas (ab 84.min 5 Felix Raak), 11 Andy Gottschling, 13 Marco Hertrampf, 15 Sebastian Apitz (ab 67.min 2 Sebastian Lehmann), 17 Daniel Richter

Trainer: Jürgen Hornick / Frank Göbel

 

SV Calau: 16 Andreas Schippan; 2 Dennis Hille, 3 Frank Lehmann, 4 Maik Thonke, 5 Martin Bräuer (ab 69.min 14 Robert Thoran), 7 Johannes Linner (ab 46.min 17 Philipp Stolarski), 9 Miro Witczak, 10 Torsten Künzel (C), 11 Dennis Glaeske, 13 Levin Kowalewicz, 15 Paul Thoran (ab 61.min 8 Manuel Jaench)

Trainer: Thomas Schippan / Enrico Hausmann

 

Zuschauer: 125

 

Schiedsrichter: Ronny Richter 

Assistenten: Daniel Kläge / Peter Döninghaus

 

Tore: 0:1 Miro Witczak (20.); 1:1, 2:1 Sascha Thomas (60., 70.); 3:1 Karsten Handro (74./FE); 4:1 Sebastian Lehmann (82.)

Besondere Vorkommnisse: 33.Andreas Schippan (Calau) hält Foulelfmeter


10.Spieltag: SV Calau – RW Luckau II 2:1 (2:1)

 

Doppelpack von Torsten Künzel bringt drei Heimpunkte

 

 

Nach zwei Auswärtsspielen und gleichzeitig auch zwei Niederlagen, hatte die Spielvereinigung das klare Ziel drei Punkte gegen die Landesklasse- Reserve aus Luckau einzufahren.

Das Trainerduo Schippan/Hausmann konnte an diesem Spieltag aus den vollen schöpfen. Dies stand jedoch erst kurz vor Spielbeginn fest, als die angeschlagenen Linner und Hille grünes Licht für die Partie gaben.

Bei bestem Spätherbstwetter war die Taktik der Gäste schnell klar, hinten sicher stehen und auf Konter lauern. Calau tat sich anfangs schwer, Chancen gegen die dicht gestaffelte Hintermannschaft der Gäste, zu erspielen. Die erste Möglichkeit hatte dann Torsten Künzel, nach einer flachen scharfen Hereingabe von Philipp Stolarski (6.). Die Taktik der Gastmannschaft wäre beinahe aufgegangen, als nach einem Freistoß der Ball schon im Calauer Gehäuse zappelte, allerdings setzte sich der vermeintliche Torschütze unfair gegen Maik Thonke durch, woraufhin der Treffer nicht anerkannt wurde. Auf der Gegenseite führte ein Freistoß dann zur Führung für die Spielvereinigung. Dennis Hille spielte präzise auf den startenden Torsten Künzel, dieser tauchte daraufhin allein vor dem Tor auf und verwandelte eiskalt (20.). Nach gut einer halben Stunde dann das 2:0, Manuel Jaensch setzte sich im Strafraum stark gegen zwei Abwehrspieler durch und bediente mit viel Übersicht Mittelfeldakteur Torsten Künzel, der dann das Spielgerät überlegt im Tor unterbrachte. Wer nun dachte das es ein leichtes wird, einen Heimsieg einzufahren sah sich getäuscht. Die Antwort der Berstestädter folgte sofort. Einen Freistoß konnte Torhüter Andreas Schippan zwar noch mit den Fingerspitzen über das Gehäuse lenken. Beim anschließenden Eckball musste er jedoch hinter sich greifen. Der stets gefährliche Gästespieler Steven Ernst brachte den Ball aus 5m über die Linie. So ging es trotz optischer Überlegenheit mit einer knappen Führung in die Pause.

Das Ziel für die zweite Hälfte war das dritte und vermutlich entscheidende Tor zu erzielen. Also spielte man weiter munter nach vorn ohne jedoch auf der Hut vor Kontern der Gäste zu sein. Mit zunehmender Spieldauer taten auch die Gäste mehr für die Offensive, allerdings ohne die Calauer- Hintermannschaft spielerisch in Schwierigkeiten zu bringen. Bei Standards waren die Gäste jedoch über die komplette Spieldauer brandgefährlich. Chancen gab es für SV Calau im 2.Abschnitt zur Genüge. Wie der aufgerückte Levin Kowalewicz, der nach einem Eckstoß das 3:1 auf dem Kopf hatte, jedoch ging sein Kopfball aus 4m über das Tor. Wenig später war es Johannes Linner, der aus spitzem Winkel am Torhüter scheiterte, vorausgegangen war ein Pass von Dennis Glaeske in die Schnittstelle der Abwehr. Nach einer Stunde dann die nächste Einschussmöglichkeit, ein Einwurf von Hille erlief sich Glaeske und passte das Leder scharf in die Mitte, wo Manuel Jaensch aus vollem Lauf unkontrolliert zum Abschluss kam und neben das Tor schoss. Eine viertel Stunde vor dem Ende lag der Ball im Luckauer-Gehäuse, aber schon wie vor der Pause auf Luckauer Seite wurde auch dieser Treffer nicht anerkannt da der Torhüter unfair angegangen wurde. Am Ende der Begegnung packte Luckau die Brechstange aus, die Spielvereinigung überstand die Schlussoffensive schadlos und konnte sich über drei Punkte freuen.

Am nächsten Spieltag geht es wieder auf Reisen nach Walddrehna, wo man die Auswärtsbilanz aufbessern will.

ts

 

SV Calau: 16 Andreas Schippan; 2 Dennis Hille, 3 Frank Lehmann, 4 Maik Thonke, 7 Johannes Linner (C) (ab 68.min 5 Martin Bräuer), 8 Manuel Jaensch, 9 Miro Witczak, 10 Torsten Künzel, 11 Dennis Glaeske (ab 85.min 14 Robert Thoran), 13 Levin Kowalewicz, 17 Philipp Stolarski (ab 49.min 15 Paul Thoran)

Trainer: Thomas Schippan / Enrico Hausmann

 

RW Luckau II: 1 Rene Prill; 2 Karsten Tzschiesche, 4 Jakob Richter (ab 85.min 3 Markus Wagner), 5 Robert Noack (C), 6 Ronny Laurent, 7 Torsten Jahns, 9 Seastian Pietrzok, 11 Steven Ernst, 13 Marcel Meier, 15 Christopher Jank, 19 Andre Reichelt

Trainer: Thomas Schwittek

 

Zuschauer: 26

 

Schiedsrichter: Herbert Rumposch

Assistenten: Hans-Peter Pfau / Dieter Wegner

 

Tore: 1:0, 2:0 Torsten Künzel (20., 33.); 2:1 Steven Ernst (35.)


11.Spieltag: SV Walddrehna – SV Calau 1:1 (0:1)

 

Ausgleich in der Schlussphase kassiert

 

 

Bei ungewöhnlich warmen Temperaturen für Anfang November trat die Spielvereinigung am Samstag beim Überraschungsteam des SV Walddrehna an.

 

Beide Mannschaften ließen es zu Beginn der Partie ruhig angehen. Den ersten Abschluss hatten die Gäste in Person von Dennis Glaeske, der nach Vorarbeit von Manuel Jaensch keinen Druck hinter den Ball bekam. Auch Walddrehna zeigte sich vor dem gegnerischen Tor mit einem Abschluss aus der zweiten Reihe und einem Eckball, den Andreas Schippan sicher parieren konnte.

 

Schon früh musste Calau verletzungsbedingt wechseln. Levin Kowalewicz verließ den Platz und Paul Thoran kam für ihn auf das Spielfeld. Thoran war es auch wenig später, der mit einem platzierten Linksschuss Walddrehna´s Schlussmann zu einer starken Parade zwang. Den abgewehrten Ball erlief sich Torsten Künzel und spielte zu Dennis Glaeske, der den Abschluss suchte, jedoch entscheidend gestört wurde (19.). 

 

Glaeske war es auch, der wenig später aus 16 Metern freistehend über das Tor schoss. Zuvor hatte Manuel Jaensch eine Unsicherheit der Heimdefensive genutzt, um sich den Ball zu erobern und diesen auf Glaeske zu spielen.

Für Walddrehna versuchte Stürmer Matthias Krüger sein Glück mit einem strammen 25-Meter-Schuss, der das Schippan-Tor nur knapp verfehlte.

 

In Minute 35 fiel schließlich die Führung für die Schusterstädter, als Dennis Hille einen langen Ball in die Spitze auf Glaeske spielte, der davon profitierte, dass die Abwehr des SVW den Ball falsch einschätzte und den Ball eiskalt im Tor unterbrachte. 

Mit der knappen Führung für Calau ging es auch in die Pause.

 

Anfangs der zweiten Hälfte war es wieder Glaeske, der gefährlich vor dem Tor auftauchte. Nach einer Jaensch-Flanke köpfte er den Ball aber genau in die Arme des Torhüters (54.). Nur eine Minute später bekam die Spielvereinigung aus Calau einen Freistoß aus 18 Metern zugesprochen. Torsten Künzel trat an und schlenzte den Ball über die Mauer ,jedoch auch wenige Zentimeter am Tor vorbei.

 

Von dort an erhöhte Walddrehna das Tempo und drückte die Gäste immer tiefer in ihre Hälfte. Calau hatte fortan viel Abwehrarbeit zu leisten. Chancen für die Heimelf sprangen dabei auch heraus. Bei einem hohen Ball vor das Tor rutschte Andreas Schippan aus und konnte den Ball erst im nachfassen entschärfen. Eine Viertelstunde vor dem Ende parierte Calau´s Schlussmann außerdem einen abgefälschten Freistoß bravourös.

 

Für die Gäste ergaben sich in dieser Phase einige Konterchancen, die aber schlecht ausgespielt wurden und somit meist beim Gegner landeten.

 

Zwei Minuten vor Ende der regulären Spielzeit fiel der verdiente Ausgleich. Nach einem zu kurz abgewehrten Freistoß kam der Ball wieder vor das Tor, wo Stefan Deutschmann unbedrängt zum 1:1 einschieben konnte. Nur eine Zeigerumdrehung später hätte es knüppeldick für die Spielvereinigung kommen können. Wieder tauchte ein Spieler der Heimelf allein vor dem Tor auf, dieses mal wurde das Spielgerät aus 5 metern über das Tor geschossen.

So blieb es bei einer leistungsgerechten Punkteteilung.

 

Am nächsten Wochenende ist Pokalrunde und somit spielfrei für die Schwarz-Weißen. Eine Woche später empfängt man die Eintracht aus Wittmannsdorf in der heimischen Ziegelstraße.

 

ts

 

SV Walddrehna: 1 David Germer; 4 Martin Fiza (C), 6 Marcus Klinkmüller, 7 Sören Büssing (ab 79.min 3 Kevin Mockler), 8 Stefan Deutschmann, 9 Christoph Klinkmüller (ab 46.min 5 Robin Stein), 10 Tino Wolff, 14 Matthias Krüger, 16 Ronny Schwarze, 18 Mahdi Barraka (ab 46.min 15 Jan Zittlau), 19 Klaus Riedewald

Trainer: Oliver Zadow

 

SV Calau: 16 Andreas Schippan; 2 Dennis Hille, 3 Frank Lehmann, 5 Martin Bräuer, 7 Johannes Linner (C), 8 Manuel Jaensch, 9 Miro Witczak, 10 Torsten Künzel (ab 85.min 14 Robert Thoran), 11 Dennis Glaeske, 12 Kai Kämke (ab 77.min 17 Philipp Stolarski), 13 Levin Kowalewicz (ab 12.min 15 Paul Thoran)

Trainer: Thomas Schippan / Enrico Hausmann

 

Zuschauer: 30

 

Schiedsrichter: Hagen Studier

Assistenten: Heiko Klauck / Bernd Plessow

 

Gelb/Rot: Manuel Jaensch (86.)

 

Tore: 0:1 Dennis Glaeske (35.); 1:1 Stefan Deutschmann (88.)


12. Spieltag: SV Calau - Eintracht Wittmannsdorf 1:0 (0:0)

 

Überlegene zweite Halbzeit bringt verdienten Heimerfolg

 

 

Vor fast genau einem Jahr standen sich beide Mannschaften das letzte Mal in der Ziegelstraße gegenüber. Damals reisten die Wittmannsdorfer noch als Tabellenzweiter favorisiert nach Calau, doch in dieser Spielzeit läuft die Eintracht den eigenen Ansprüchen hinterher.

 

Als Tabellensechster hatte die Spielvereinigung somit die Favoritenrolle inne, konnte dies in den ersten 45 Minuten aber zu kaum einem Zeitpunkt untermauern. Da auch das Spiel der Gäste mit zahlreichen Fehlern behaftet war sowie viele kleine Fouls und Nickligkeiten ihr Übriges taten, kann der erste Durchgang getrost als Grottenkick bezeichnet werden.

 

Auf Seiten der Gäste war es Spielgestalter Christian Günther, der mit zwei Distanzschüssen noch am ehesten für Torgefahr sorgte. Der einzig ernstzunehmende Abschluss der "Turbinen" im ersten Abschnitt ging auf das Konto von Philipp Stolarski. Ein verlängerter Eckball wurde zur Vorlage, der stramme Versuch von der Sechzehnerkante war jedoch zu hoch angesetzt.

Die zweite Halbzeit entschädigte die Zuschauer - zumindest die, die es mit der Heimelf hielten - teilweise für ihr Kommen. Die Offensivbemühungen der Heimelf wurden nun merklich erhöht und führten mit zunehmender Zeit auch zu Torchancen.

 

In der 66. Minute wusste sich Dennis Glaeske auf der linken Seite stark gegen zwei Gegenspieler durchzusetzen und flankte ins Zentrum auf Paul Thoran. Unfreiwillig gelangte das Leder von ihm zu Torsten Künzel, der freistehend aus 13 Metern knapp verzog.

 

Zwei Minuten später eine beinahe identische Situation: dieses Mal kam die Hereingabe von der linken Seite von Philipp Stolarski. Doch zuerst konnte Torsten Künzel's Versuch geblockt werden und auch der Nachschuss von Dennis Hille verpasste das Gehäuse um wenige Zentimeter.

Die sich zu diesem Zeitpunkt anbahnende Führung für die Hausherren gelang schließlich in der 72. Minute. Ein Verteidiger der Eintracht wollte nahe der eigenen Eckfahne einen Freistoß schinden, bekam diesen jedoch zurecht nicht. Torsten Künzel schaltete schnell und bediente Dennis Glaeske, der den Ball nicht richtig traf. Im Hintergrund lauerte aber noch Philipp Stolarski, der ohne Mühe vollendete.

Im Anschluss an diesen Treffer gab es heftige Proteste seitens der Eintracht, die ein absichtliches Handspiel von Dennis Glaeske reklamierten.

 

Dennis Glaeske war auch in der nächsten Szene entscheidend beteiligt. Einen Rückpass wollte Keeper Fabian Kopsch weit vor seinem Tor klären, schlug aber am Ball vorbei und ermöglichte dem SV-Stürmer somit die Chance aller Chancen. Auf Nummer sicher gehend trieb Dennis Glaeske das Spielgerät noch einige Meter in Richtung leeres Gehäuse, um es dann zum Entsetzen aller aus drei Metern an den Außenpfosten zu befördern.

 

Glücklicherweise sollte dies für den Ausgang der Begegnung nicht mehr von entscheidender Bedeutung sein. Bis zum Abpfiff ließen die Turbinen nicht nach, setzten die Gäste weiter frühzeitig unter Druck und verhinderten so, dass die Wittmannsdorfer zu einer Schlussoffensive ansetzen konnten.

Aufgrund einer Leistungssteigerung im zweiten Abschnitt und einer harmlosen Gäste-Offensive konnten die Punkte 18 bis 20 eingefahren werden, was den Sprung auf Platz fünf zur Folge hat.

 

ms

 

SV Calau: 16 Andreas Schippan; 2 Dennis Hille, 3 Frank Lehmann, 4 Maik Thonke, 7 Johannes Linner (C), 8 Philipp Stolarski (ab 90.+1 Min 5 Enrico Hausmann), 9 Miro Witczak, 10 Torsten Künzel, 11 Dennis Glaeske (ab 90.+3 Min 6 Marten Wittek), 14 Paul Thoran, 15 Robert Thoran

Trainer: Thomas Schippan / Enrico Hausmann

 

Eintracht Wittmannsdorf: Fabian Kopsch; 2 Stefan Kienitz, 3 Patrick Kaatsch (C), 4 Jeff Ruben, 5 Thomas Schulz, 6 Stefan Müller, 7 Jürgen Lehmann, 8 Sven Willner, 9 Chris Schmidtchen, 10 Christian Günther, 11 Philipp Michelchen

Trainer: Thomas Schulz

 

Zuschauer: 25

 

Schiedsrichter: Andre Hänßgen

Assistenten: Carsten Jenchen, Gerhard Deckwer

 

Tor: 1:0 Philipp Stolarski (72.)


13. Spieltag: TSG Lübbenau - SV Calau 6:2 (4:0)

 

Klare Niederlage beim Ligaprimus

 

Am vergangenen Samstag musste sich die 1. Männermannschaft der SV Calau beim ungeschlagenen Spitzenreiter der Kreisliga Nord vorstellen.
Das Trainerduo um Schippan und Hausmann musste dabei die Ausfälle von sieben Stammkräften kompensieren, wodurch die Aufgabe, etwas Zählbares mit an die Ziegelstraße zu bringen, zusätzlich erschwert wurde. Positiv herrvorzuheben ist, dass auf die Spieler der "zweiten Reihe" absoluter Verlass war und die Mannschaft so zumindest quantitativ voll besetzt war. Mit einer den Umständen entsprechend stark umgestellten Aufstellung pfiff Scheidrichter Andre Herbig, der eine tadellose Leistung an diesem Nachmittag zeigte, bei winterlichen Bedingungen die Partie pünktlich an.


Schon ab der ersten Minute zeigten die Hausherren, warum sie unangefochten an der Spitze der Tabelle stehen. Mit schnellem Kombinationsspiel durch die neu formierten Reihen der Turbinen gelang es der Offensivabteilung der Lübbenauer immer wieder gefährliche Situationen zu kreieren. Dabei konnte Andreas Schippan noch die ersten gefährlichen Schüsse auf das Calauer Gehäuse bravourös entschärfen. In der zehnten Minute landete ein abgefälschter Ball an der Querlatte der Turbinen, den anschließenden Eckball  konnte Alves Fernandes unbedrängt zur verdienten Führung der Spreewälder einnicken (10.).

Nach diesem Tor kam die Angriffsmaschinerie der Platzherren so richtig in Fahrt, sodass sich die Gäste einer Angriffswelle nach der anderen erwehren mussten. Nach einen Steilpass in den Calauer Strafraum konnte Philipp Stolarski seinen Gegenspieler nur mit einem Foul stoppen. Der fällige Strafstoß wurde von Max de Araujo Freitas sicher verwandelt (20.).


Anschließend konnten sich die „Turbinen“ besser auf das Spiel des Spitzenreiters einstellen, wodurch das Geschehen vom Tor der Calauer ferngehalten werden konnte. So musste erneut eine Standardsituation für die Hausherren her halten, um die Führung in die Höhe zu schrauben. Marcelo Pereira erzielte mit einem direkten Freistoßtreffer in der 25. Minute das 3:0.


Bis zur Halbzeit ließen die Gäste durch verbesserte Abwehrarbeit keine weiteren Großchancen zu, die Platzherren konnten nur noch durch Fernschüsse in Erscheinung treten, die allerdings ein ums andere Mal nur knapp das Calauer Gehäuse verfehlten.


Kurz vor dem Pausentee war es erneut eine Standardsituation, die die Hintermannschaft der Gäste vor Probleme stellte, so dass Oliveira Da Silva das vierte Tor der Spreewälder markieren konnte (42.).

Zum Start der zweiten Halbzeit kamen die Männer aus der Schusterstadt zu ihrer ersten Chance. Nach einer Balleroberung im Mittelfeld lief Kevin von Freyhold unbedrängt über den linken Flügel, dessen Flanke den in der Mitte völlig freistehenden Paul Thoran fand, der wohl von der Großchance so überrascht war, dass er aus acht Metern überhastet mit einem Schuss neben das Tor abschloss.

Von dieser Torchance ermutigt, zeigte die gesamte Calauer Mannschaft über die restliche Spielzeit eine sehr ansprechende und vor allem kämpferisch starke Leistung, die es den Hausherren schwer machte, weitere Möglichkeiten zu erspielen. So dauerte es bis zur 75. Minute, bis eine weitere Standardsituation von de Araujo Freitas zum 5:0 verwertet werden konnte.

Kurz nach Wiederanpfiff wurde den Gästen ein Einwurf auf der linken Angriffseite zugesprochen. Den weiten Einwurf von K. Kämke konnten die Lübbenauer nur unzureichend klären, sodass der Ball genau vor den Füßen von Robert Thoran landete. Aus 25 Metern Torentfernung fackelte dieser nicht lange und zog mit vom vollem Risiko ein Strahl auf das Gehäuse der Spreewälder ab. Der Schlussmann der Platzherren, entweder festgefroren durch die winterlichen Temperaturen oder völlig überrascht vom ersten direkten Torschuss der Gäste, konnte den harten, allerdings wenig platzierten Schuss nur über die Fäuste ins Tor gleiten lassen (76.).

Praktisch im Gegenzug konnte erneut Max de Araujo Freitas nach einem gut vorgetragenen Angriff das 6:0 für seine Mannschaft markieren. Für den Angreifer der TSG war es bereits der dritte Treffer an diesem Nachmittag.

Kurz vor Ende der Partie gelang es den Calauern noch einmal gefährlich vor das Tor der Gastgeber zu gelangen. Nach einem feinen Pass von Kevin von Freyhold auf Paul Thoran konnte dieser sich über die linke Flanke durchsetzten. Das direkte Duell mit dem Torhüter konnte Calau’s Nummer 15 mit einem locker geschobenen Ball ebenfalls für sich entscheiden, wodurch die Gäste noch etwas Ergebniskosmetik betreiben konnten.


Als Fazit des letzten Spiels der Hinrunde bleibt festzuhalten, dass die Mannschaft um Schippan und Hausmann angesichts der Umstände eine durchgängig ansprechende Leistung gezeigt hat. Vor allem der Kampfgeist und der Wille, sich dem übermächtigen Gegner nicht einfach zu ergeben, haben am diesem Nachmittag gestimmt.
Nun gilt es, diese positiven Aspekte mit in das schwere Auswärtsspiel in Vetschau zu transportieren, um den Abstand zu den Abstiegsplätzen bis zur Winterpause größtmöglich zu gestalten.

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TSG Lübbenau: 27 Paul Schlorf; 2 Marcel Rusch, 6 Max Grasme, 7 Arno Zelder (ab 46.Min 8 Nico Tobien), 9 Max de Araujo Freitas, 10 Ergün Caglayan (ab 80.Min 3 Tom Simon), 13 Steffen Jahn, 14 Marcelo Pereira (ab 54. 5 Pascal Lehmann), 15 Stefan Przewozny (C), 16 Edicassio Oliveira da Silva, 17 Gabriel Alves Fernandes

Trainer: Roland Reichert 

 

SV Calau: 16 Andreas Schippan; 2 Marten Wittek (ab 55.Min 13 Rene Rönnpagel), 5 Martin Bräuer (C), 7 Sven Bundesmann, 8 Philipp Stolarski, 9 Kevin von Freyhold, 10 Torsten Künzel, 11 Dennis Gläske (ab 46. 3 Benjamin Weßnick), 12 Kai Kämke, 14 Robert Thoran, 15 Paul Thoran 

Trainer: Thomas Schippan / Enrico Hausmann 

 

Zuschauer: 55

 

Schiedsrichter: Andre Herbrig 

Assistenten: Uwe Tondera, Hans-Peter Pfau

 

Tor: 1:0 Gabriel Alves Fernandes (10.); 2:0, 5:0 und 6:1 Max de Arauja Freitas (20./FE, 75. und 78.); 3:0 Marcelo Pereira (25.); 4:0 Edicassio Oliveira da Silva (42.); 5:1 Robert Thoran (76.); 6:2 Paul Thoran (85.) 


14.Spieltag: BW Vetschau II – SV Calau 0:3 (0:1)

 

Doppelpack von Manuel Jaensch ebnet Auswärtssieg

 

 

Am ersten Spieltag der Rückrunde trafen die Mannen der SV Calau auf die Reserve von Blau Weiß Vetschau. Man erwartete einen spielstarken Gegner, der auf heimischen Boden immer für eine Überraschung gut ist.

 

So ging man von der ersten Minute an mit großen Einsatz ans Werk. Die erste Chance der Calauer ließ nicht lange auf sich warten. Kevin von Freyhold war es, der nach klugem Pass den ersten Schuss unter Bedrängnis Richtung Tor brachte und dieses knapp verfehlte.

 

Fast im Gegenzug schlief die Calauer Elf bei einem schnell ausgeführten Einwurf, doch der Vetschauer Stürmer verzog. In der 12. Minute bekam Vetschau einen Eckball zugesprochen, der auch gleich für Gefahr sorgen sollte. Die Zuordnung in der Hintermannschaft passte nicht ganz, wodurch Hannes Jurischka frei zum Kopfball kam. Doch ein aufmerksamer Andreas Schippan konnte diesen Ball entschärfen. 

 

Für Calau gab es zu dieser Zeit keine nennenswerten Torraumszenen. Vetschau, mit dem starken Wind im Rücken, blieb in dieser Phase am Drücker und hatte die nächste gute Tormöglichkeit. Nach einem langen Schlag von der rechten Seite ging Abwehrspieler Maik Thonke zusammen mit seinem Gegenspieler Richtung Ball. Mit letztem Einsatz bekam er sein Bein vor seinem Gegner an das Leder, jedoch landete dieses nicht neben dem Tor, sondern ging direkt in die Maschen. Den Calauern fiel ein Stein vom Herzen, als der Wimpel des Assistenten in den Himmel gestreckt wurde und das Gespann auf Abseits entschied. 

 

Dies war ein Hallo-wach-Erlebnis für die Schwarz Weißen. Nun gelang es den Calauern ihre leichte Feldüberlegenheit auch in Torraumszenen umzumünzen. So fiel ein Freistoß aus dem linken Halbfeld von Johannes Linner überraschend vor die Füße von Manuel Jaensch. Dieser nahm den Ball im 5-Meterraum an, doch im Dribbling versprang das Leder. Eine Direktabnahme hätte hier vielleicht zum Erfolg geführt. Nur eine Minute später (29.) war es Manuel Jaensch, der eine scharfe Flanke von der linken Seite schlug, welche von der Vetschauer Abwehr an den Querbalken befördert wurde.

 

Calau blieb in der Folge am Drücker, doch Vetschau lauerte auf Konter, die stets gefährlich blieben. In der 43. Minute gab es dann einen Eckstoß für Calau. Robert Thoran brachte den Ball ins Zentrum, wo die Gastgeber nicht klären konnten. Erneut war Manuel Jaensch der Nutznießer, nur diesmal sollte er es besser machen und den Ball im langen Eck versenken. Mit diesem viel umjubelten Tor ging es dann auch zum Pausentee.

 

Die zweite Hälfte sollte besser laufen für die SV-Kicker. Zwar stellte Blau-weiß etwas um, doch nicht mit dem gewünschten Erfolg. Calau hatte nun von Beginn an die klareren Chancen. So spielte Miro Witczak in der 49. einen klugen Pass in die Spitze. Kevin von Freyhold brauchte jedoch einen Tick zu lange sich den Ball zurecht zu legen und wurde beim Abschluss entscheidend gestört, so dass das Spielgerät das Tor verfehlte.

 

Auch Vetschau kam in der zwei Hälfte vereinzelt zu Tormöglichkeiten. So konnte Maik Thonke einen langen Vetschauer Ball nur ungenügend klären und köpfte den Ball vor den lauernden Tom Schulze. Dieser rutschte zum Glück für die Calauer aus und schlug den Ball aus sieben Metern weit über das Tor.

In der 64. Minute gab es einen erneuten Eckball für die Gäste. Dennis Hille trat diesen von der rechten Seite auf den ersten Pfosten. Manuel Jaensch ahnte diese Variante, lief mustergültig ein und köpfte den Ball ins Gehäuse - 0:2!

 

Doch lange Zeit diesen Treffer zu feiern hatte man nicht. Den Vetschauer Anstoß verfolgten die Calauer mit großem Einsatz, woraufhin sich Kevin von Freyhold mit dem Ballgewinn belohnte und das Runde eiskalt am Keeper vorbei zum 0:3 schob.

 

Nun war Vetschau völlig verunsichert, Calau hingegen legte nach und erspielte sich Chance um Chance. Manuel Jaensch bediente Dennis Glaeske mustergültig im Zentrum, doch der SV-Angreifer blieb an diesem Tag glücklos und verfehlte das Tor denkbar knapp. In der 75. fiel Dennis Hille ein verunglückter Abschlag des Heimkeepers vor die Beine, der postwendend zurück Richtung Blau-weißes Gehäuse abgefeuert wurde. Doch der Keeper machte seinen Fehler wieder wett und parierte in höchster Not.

 

Drei Minuten vor Schluss hatte Vetschau noch die Chance zum Ehrentreffer, aber im Eins-gegen-eins sollte Andreas Schippan Sieger bleiben und seinen Kasten sauber halten.

 

Somit verließ die Spielvereinigung als verdienter Sieger den Platz, da man hinten wenig zu ließ und vorne in den richtigen Momenten traf. Am kommenden Wochenende erwartet Calau die Mannschaft vom Goyatzer SV zu letzten Spiel im Jahr 2015.

 

dh

 

BW Vetschau II: 1 Andreas Leimer; 2 Steven Krüger, 5 Andre Hoffmann, 6 Jonny Roth (ab 77.min 12 Marvin Boinack), 7 Paul Jurisch (ab 70.min 13 Steffen Teichmann), 8 Sebastian Laqua, 9 Martin Niepraschk (C), 14 Thomas Niepraschk (ab 80.min 19 Felix Preußmann), 16 Hannes Jurischka, 17 Ron Eric Wirth, 18 Tom Schulze

Trainer: Marcel Rösler

 

SV Calau: 16 Andreas Schippan; 2 Dennis Hille, 4 Maik Thonke, 6 Kevin von Freyhold (ab 79.min 17 Philipp Stolarski), 7 Johannes Linner (C), 8 Manuel Jaensch (ab 87.min 3 Benjamin Weßnick), 9 Miro Witczak, 10 Torsten Künzel, 11 Dennis Glaeske, 14 Robert Thoran, 15 Paul Thoran

Trainer: Thomas Schippan / Enrico Hausmann

 

Zuschauer: 42

 

Schiedsrichter: Olaf Mahling

Assistenten: Frank Schulz / Silvio Peßolat

 

Tore: 0:1, 0:2 Manuel Jaensch (43., 64.); 0:3 Kevin von Freyhold (65.)

 


15. Spieltag: SV Calau - Goyatzer SV 4:0 (2:0)

 

Mit deutlichem Sieg in die Winterpause verabschiedet

 

 

Der letzte Spieltag vor der Winterpause stand am 3. Adventwochenende auf dem Programm. Zu Gast in der Ziegelstraße war das Tabellenschlusslicht aus Goyatz. Da das Hinspiel nur knapp mit 1:0 gewonnen wurde, war klar das man das Spiel nicht auf die leichte Schulter nehmen würde.

 

Calau begann Feldüberlegen und konnte bereits nach fünf Minuten das erste Mal jubeln. Dennis Glaeske leitete einen Ball direkt in den Lauf von Stürmpartner Kevin von Freyhold, der vor dem Tor eiskalt blieb und vollendete zum 1:0.

 

Die Spielvereinigung blieb am Drücker und hatte auch die nächste gute Chance. Martin Bräuer schlug einen Flankenball von rechts genau auf den Kopf von Kevin von Freyhold ,doch er bekam keinen Druck hinter den Ball und das Spielgerät war leichte Beute für den Keeper.

 

Nach 17 Spielminuten hatten auch die Gäste eine erste Einschussmöglichkeit zu verzeichnen. Goyatz-Kapitän Michael Staude kam aus der Drehung aus fünf Metern zum Abschluss und forderte Andreas Schippan im Calauer Gehäuse zu einer Parade. Dies war außer ein paar Standards die einzige Möglichkeit der Gäste im ersten Abschnitt.

 

Calau dagegen spielte weiter geradlinig nach vorn und bekam nach einer halben Stunde einen schmeichelhaften Strafstoß zugesprochen. Voraus gegangen war ein vermeintliches Foulspiel an Manuel Jaensch. Torsten Künzel trat zum Elfmeter an und scheiterte an Jan Friedersdorf im Goyatzer Gehäuse.

 

Die „Turbinen“ hatten wenig Zeit der ausgelassenen Chance nachzutrauern, denn Miro Witczak bediente mit einem starken Pass Philipp Stolarski, welcher im Anschluss allein auf das Tor zulief, jedoch einen Tick zu lange überlegte und am Torhüter scheiterte. Besser machte er es in der 35.Minute. Einen Außenristpass von Kevin vonFreyhold nahm er geschickt mit und vollendete im langen unteren Eck. Mit diesem 2:0 ging es in die Halbzeitpause.

 

Calau hatte auch zu Beginn der zweiten Hälfte klare Feldvorteile, spielte sich jedoch keine klaren Möglichkeiten heraus. Die nächste Torannäherung gab es nach 57 Minuten, als Miro Witczak nach einem abgewehrten Eckball das Tor aus 20 Metern knapp verfehlte.

 

Selbiger war es auch, der Dennis Glaeske anschließend in Szene setzte. Der Angreifer scheiterte im Anschluss aus spitzem Winkel. In der 61. Minute gab es Freistoß für die Schwarz-weißen, den sich Johannes Linner 30 Meter vor dem Tor in halb rechter Position zurecht legte und scharf Richtung Tor trat Vorbei an Freund und Feind landete die Kugel am Innenpfosten und trudelte auf der Torlinie entlang, überquerte diese jedoch nicht.

 

Goyatz stemmte sich dann noch einmal gegen die drohende Niederlage. Nach einem langen Ball tauchte Michael Staude plötzlich völlig allein vor dem Tor auf, fand jedoch in Keeper Andreas Schippan seinen Meister, der mit starker Fußabwehr parierte.

 

Es folgte die Vorentscheidung in dieser Partie. Einen Eckball vom agilen Paul Thoran legte Manuel Jaensch auf Glaeske ab, der den Ball unter die Latte ins Tor hämmerte. Damit beendete Dennis Glaeske seine 358 Minütige Torflaute.

 

Nun schien die Gegenwehr der Gäste endgültig gebrochen und die Heimelf spielte einen Angriff nach dem anderen. Die schönste Kombination sahen die Zuschauer eine Minute nach dem 3:0. Die Ballstafette endete auf der linken Seite, als Dennis Hille mit viel Übersicht ins Zentrum spielte, wo sich drei Schwarz-weiße freistehend gegenseitig behinderten und kein ordentlicher Abschluss zustande kam.

 

Wiederum nur wenig später umkurvte Kevin von Freyhold den Torhüter und suchte in der Mitte Dennis Glaeske, dieser war jedoch gedeckt und kam nicht zum Torerfolg. Ein Rückpass auf Paul Thoran wäre hier die bessere Option gewesen. Drei Minuten vor dem Ende machte es das Sturmduo dann besser. Kevin von Freyhold bediente mustergültig Dennis Glaeske und dieses Mal vollendete der Torjäger per Kopf zum 4:0.

 

Durch den Sieg überwintert die Spielvereinigung Calau auf einem guten vierten Tabellenplatz, was vor allem einer starken Heimbilanz zu verdanken ist. Von möglichen 21 Punkten blieben 19 in der Ziegelstraße! Nichts desto trotz wartet eine schwere Rückrunde auf die Schwarz-weißen, da es durch den Wegfall einer der drei Kreisligen sechs Absteiger geben wird.

 

ts 

 

SV Calau: 16 Andreas Schippan; 2 Dennis Hille, 4 Maik Thonke (ab 63.min 3 Frank Lehmann), 5 Martin Bräuer, 6 Kevin von Freyhold, 7 Johannes Linner (C), 8 Manuel Jaensch, 9 Miro Witczak, 10 Torsten Künzel, 11 Dennis Glaeske, 17 Philipp Stolarski (ab 46.min 15 Paul Thoran)

Trainer: Thomas Schippan / Enrico Hausmann

 

Goyatzer SV: 1 Jan Friedersdorf; 2 Aron Wolf, 3 Wilhelm Krüger, 6 Rene Ruge, 7 Michael Staude (C), 8 Marcus Böttcher, 12 Ulrich Wieland, 13 Dennis Surk, 14 Robert Roggan, 15 Tobias Hoelzer (ab 63.min 23 Benjamin Buschke ab 86.min 11 Tobias Kath), 16 Kevin Sieber

Trainer: Lothar Lehmann

 

Zuschauer: 24

 

Schiedsrichter: Michael Hannuschke

Assistenten: Jonas Schmidt / Philip Steinwill

 

Tore: 1:0 Kevin von Freyhold (5.); 2:0 Philipp Stolarski (35.); 3:0, 4:0 Dennis Glaeske (78., 85.)


16. Spieltag: SV Calau - SG Gießmannsdorf 3:2 (0:2)

 

Tolle Moral bewiesen - Heimbilanz ausgebaut

 

 

Am Samstag fiel der Startschuss für eine womöglich hochspannende Rückrunde in der Kreisligasaison 2015/16. Während die Spielvereinigung mit einer starken Hinserie einen guten Grundstein legen konnte, befinden sich die Gießmannsdorfer mitten im Abstiegskampf. 

 

Die Begegnung war von der ersten Minute an hart umkämpft und von vielen aufreibenden Zweikämpfen geprägt. Schiedsrichter Wilfried Fechner hatte alle Hände voll zu tun. Darunter litt zu Beginn auch das Spielniveau merklich. Während die Calauer zunächst überhaupt keine Mittel fanden, traten die Gäste mit zunehmender Spieldauer offensiv immer häufiger in Erscheinung. 

 

Die erste große Möglichkeiten wurde von der SGG auch gleich zum 0:1 verwertet. Robert Thoran leistete sich in der Vorwärtsbewegung einen Fehlpass, der den Gästen eine verheißungsvolle Chance bot. Zwar gelang es der SV-Defensive den Angriff zunächst zu entschärfen, doch mit etwas Glück setzte sich Denny Klinkmüller gegen Levin Kowalewicz durch und stocherte den Ball aus kurzer Entfernung über die Linie (15.). 

 

Eine weitere Unzulänglichkeit der Spielvereinigung wurden von den Gästen nach 20 Minuten zum 0:2 genutzt. Miro Witczak verpasste es eine Hereingabe von der linken Seite entscheidend zu klären und eröffnete den Gießmannsdorfer die zweite Chance. Dieses Mal kam die Flanke von der rechten Seite punktgenau den Fuß von Hannes Stephan, der per Direktabnahme vollendete. 

 

In der 27. Minute wäre dem Team von Toni Kasper beinahe der dritte Streich gelungen. Ein einfacher, aber präziser Diagonalball eines Verteidigers aus der eigenen Hälfte setzte Denny Klinkmüller in Szene, der aus 16 Metern halbrechter Position das lange Eck nur knapp verfehlte. 

 

Bis zum ersten echten Torabschluss der "Turbinen" dauerte es 34 Minuten. Torsten Künzel legte sich das Spielgerät rund 28 Meter vor dem Tor zurecht und zwang Felix Strenzke im Tor der Gäste zu einer guten Parade. 

 

Trotz einer mehr als mäßigen Leistung im ersten Abschnitt wären die Hausherren kurz vor dem Wechsel dennoch fast zum Torerfolg gekommen, als Kai Kämke in zentraler Position von Paul Thoran angespielt wurden. Vorbei am letzten Mann sah er sich nur noch Felix Strenzke gegenüber, wollte es aber wohl zu genau machen und setzte das Leder an den Querbalken. 

 

Blieben die Schwarz-weißen den Zuschauern im ersten Durchgang vieles Schuldig, warfen sie in der zweiten Halbzeit noch einmal alles in die Waagschale. Gießmannsdorf schien durch die Auswechslung von Rene Grassmann, der ebenso wie SV-Kapitän Johannes Linner zur Pause verletzungsbedingt ausgetauscht werden musste, deutlich an Stabilität zu verlieren. An dieser Stelle wünschen wir dem Michael Grassmann eine schnellstmögliche Genesung!  

 

Die wirkliche Initialzündung für die Aufholjagd der Spielvereinigung stellte der Anschlusstreffer von Kevin von Freyhold dar. Einen Eckball von Torsten Künzel brachte der Angreifer volley zu seinem dritten Saisontreffer im Tor unter (54.). 

 

Der Ausgleich für den Gastgeber ließ nur weitere 14 Minuten auf sich warten. Nach einem Konter wurde die erste Hereingabe von Torsten Künzel noch durch einen Verteidiger geklärt, ehe der zweite Versuch deutlich mehr Gefahr brachte. Felix Strenzke konnte den Ball zwar noch abwehren, doch sein Teamkollege Steffen Schötz war der Leidtragende, als er die Kugel aus wenigen Metern über die Linie beförderte. 

 

Von diesem Moment an spielten beide Mannschaften mit offenem Visier, um doch noch als Sieger vom Platz zu gehen. Die beste Chance der Gäste im zweiten Abschnitt besaß der eingewechselte Maik Döring. Nach einem Zusammenspiel mit Denny Klinkmüller bekam er den Ball am kurzen Pfosten serviert, traf ihn jedoch nicht richtig und ließ die Gelegenheit somit ungenutzt (72.). 

 

Nur eine Minute später hätte Robert Thoran seine auffällige Leistung beinahe mit einem sehenswerten Tor gekrönt. Sein Schuss von der linken Strafraumkante flog nur wenige Zentimeter am rechten Winkel vorbei.  

 

Das diese Begegnung doch noch einen Sieger fand, war wieder einer Standardsituation zu verdanken. Torsten Künzel brachte einen Freistoß von der rechten Seite auf den zweiten Pfosten, wo gleich zwei SV-Angreifer sträflich allein gelassen wurden. Nutznießer war schließlich Manuel Jaensch, der den Ball aus spitzem Winkel unter die Latte köpfte und seinem Team somit drei Punkte bescherte (87.). 

 

Der letzte Torabschluss der Gäste nach einem ruhenden Ball zischte am Gehäuse vorbei und bildete den Schlusspunkt in einer sehr intensiven Partie, die zwei völlig unterschiedliche Halbzeiten Parat hielt. 

 

Mit diesem Erfolg festigt die Spielvereinigung den vierten Rang und untermauerte die starke Heimbilanz: im achten Heimspiel der Saison wurde der siebte Sieg (ein Unentschieden) eingefahren. 

 

ms

 

SV Calau: 16 Andreas Schippan; 3 Kevin von Freyhold (ab 85.Min 6 Jan Zobel), 5 Martin Bräuer, 7 Johannes Linner (C) (ab 46.Min 4 Maik Thonke), 8 Manuel Jaensch, 9 Miro Witczak 10 Torsten Künzel, 12 Kai Kämke (ab 75.Min 11 Dennis Glaeske), 13 Levin Kowalewicz, 14 Robert Thoran, 15 Paul Thoran

Trainer: Thomas Schippan / Enrico Hausmann

 

SG Gießmannsdorf: 1 Felix Strenzke; 2 Kevin Utzt (ab 83.Min 20 Karsten Tzschiesche), 3 Steffen Schötz, 5 Kevin Schulz, 6 Jens Weichert, 7 Ricardo Lehmann, 9 Denny Klinkmüller, 11 Rene Grassmann (ab 46.Min 8 Jacob Deger), 13 Hannes Stephan (ab 70. 10 Maik Döring), 14 Tobias Schulz, 15 Sebastian Blümel (C)

Trainer: Toni Kasper 

 

Zuschauer: 48

 

Schiedsrichter: Wilfried Fechner

Assistenten: Bernhard Plessow / Dieter Wegner

 

Tore: 0:1 Denny Klinkmüller (15.); 0:2 Hannes Stephan (20.); 1:2 Kevin von Freyhold (54.); 2:2 Steffen Schötz (68./Eigentor); 3:2 Manueal Jaensch (87.). 

 


17.Spieltag: SV Wudritz Ragow - SV Calau 3:0 (2:0)

 

Gebrauchter Nachmittag in Ragow

 

Vor dem Spiel in Ragow lohnte sich aus Sicht der Spielvereinigung der Blick auf die Rückrundentabelle. Mit drei Siegen aus drei Spielen stand man dort an der Spitze, wusste dennoch um die Schwere der Aufgabe beim Spiel gegen die Wudritzer.

Nach nicht einmal vier Minuten wäre beinahe ein Start nach Maß geglückt. Eine Mischung aus Abwehraktion und Pass von Martin Bräuer erreichte Kevin von Freyhold, der sich nur noch Steffen Tätzel gegenüber sah, aber an selbigem scheiterte.

Das Spiel entwickelte sich in der Folge, wie es im Vorfeld zu erwarten war. Die Ragower agierten auf ihrem fast ausschließlich mit langen Bällen und legten hohen Einsatz an den Tag. Die Calauer selbst hatten damit oft Probleme und kamen auf dem kleinen Feld spielerisch nur selten zum Zug.

In Minute 20 führte ein Angriff der Gastgeber über die rechte Seite zum ersten Treffer. Jan Mücke konnte bis zur Grundlinie gehen und brachte von dort einen Pass in den Rücken der Abwehr. Der erste Versuch vom Sechzehner konnte zwar noch geblockt werden, doch den anschließenden Abschluss auf Höhe des Strafraumecks von Alexander Gierga musste Andreas Schippan passieren lassen.

Nur weitere sieben Minuten später bekam der SV Wudritz einen berechtigten Foulelfmeter zugesprochen. Eine Flanke von der linken Seite rutschte bis zu Jan Mücke durch, der in aussichtsreicher Position von Kai Kämke nur per Foulspiel zu stoppen war. Beim Strafstoß schickte Paul Scharlow Andreas Schippan in die falsche Ecke und besorgte das 2:0.

Vor der Pause besaßen die "Turbinen" nur eine weitere Gelegenheit, um noch einmal ins Spiel zu finden. Robert Thoran konnte sich auf dem linken Flügel gegen zwei Gegenspieler behaupten, konnte Steffen Tätzel aus spitzem Winkel jedoch nicht überwinden.

Wenige Augenblicke nach dem Wechsel war es erneut Robert Thoran, der für die Calauer beinahe den Anschluss hergestellt hätte. Nachdem er von Manuel Jaensch gut in Szene gesetzt wurde, drehte er sich um seinen Gegenspieler und schoss das Leder aus rund 13 Metern knapp am Gehäuse vorbei.

Auch die nächste Möglichkeit der Spielvereinigung ließ nicht lange auf sich warten. Steffen Tätzel konnte eine Hereingabe nicht festhalten, wodurch sich dem heranstürmenden Miro Witczak die Schussmöglichkeit in zentraler Position ergab. Sein Abschluss mit dem schwächeren linken Fuß ging aber weit über das Gehäuse.

So wurde die Partie in der 53. Minute endgültig entschieden. Einen Freistoß nahe der Mittellinie wurde von einem Ragower entscheidend mit dem Fuß verlängert und fiel vor die Füße von Martin Lehmann, der keine Probleme hatte zum 3:0 zu vollenden.

Der Nachmittag wurde aus Calauer Sicht noch schlechter, als sich Dennis Hille nach einem Einsteigen seines Gegenspielers zu einer Unsportlichkeit hinreißen ließ und folgerichtig mit Gelb/Rot des Feldes verwiesen wurde.

Positiv zu erwähnen ist, dass sich die Mannschaft von Thomas Schippan und Enrico Hausmann danach keinesfalls ihres Schicksals ergab. In der 73. und 79. Minute hätte Kevin von Freyhold etwas Ergebniskosmetik betreiben können. Sein Abschluss frei vor dem Tor strich nur Zentimeter am langen Eck vorbei und bei einem Kopfball nach ruhendem Ball konnte Steffen Tätzel das Spielgerät gerade so um den Pfosten lenken.

Das letzte Highlight des Spiels war den Ragowern vorbehalten. Philipp Peschk legte sich das Leder rund 30 Meter vor dem Tor zurecht und knallte dieses mit ansatzlos an den Querbalken.

Somit blieb es beim verdienten 3:0-Erfolg für den SV Wudritz. Die Calauer hatten mit der Spielweise der Ragower große Probleme, hätten bei besserer Ausnutzung der vorhandenen Möglichkeiten keinesfalls als Verlierer vom Platz gehen müssen.

Chance zur Wiedergutmachung besteht in zwei Wochen, wenn die zweite Mannschaft von Grün-weiß Lübben nach dem freien Osterwochenende an der Ziegelstraße gastiert.

ms

 

SV Wudritz Ragow: 1 Steffen Tätzel; 2 Jan Mücke, 5 Dennis Wachholz, 6 Martin Lehmann, 9 Alexander Gierga (ab 75.Min 3 Jan Lange), 10 Philipp Peschk, 11 Martin Neitzke (ab 86.Min 4 Christian Sommer), 13 Paul Scharlow, 14 Matthias Philipp (C), 15 Dominik Paul Kaussow, 16 Sascha Holder (ab 89.Min 7 Sebastian Reinhardt)

Trainer: Gerd Wagner

 

SV Calau: 16 Andreas Schippan; 2 Dennis Hille, 3 Kevin von Freyhold, 5 Martin Bräuer (ab 73.Min 6 Matthias Krzyzanek), 7 Johannes Linner, 8 Manuel Jaensch, 9 Miro Witczak, 10 Torsten Künzel (ab 46.Min 4 Maik Thonke), 12 Kai Kämke (ab 56.Min 11 Toni Richter), 13 Levin Kowalewicz, 14 Robert Thoran

Trainer: Thomas Schippan / Enrico Hausmann

 

Zuschauer: 30

 

Schiedsrichter: Benjamin Buttenstädt

Assistenten: Maximilian Jacob / Tim Schulze

 

Tore: 1:0 Alexander Gierga (20.); 2:0 Paul Scharlow (27./FE); 3:0 Martin Lehmann (53.)

 

Gelb/Rot: Dennis Hille (69.)


18.Spieltag: SV Calau – GW Lübben II 2:1 (0:1)

 

Spielvereinigung dreht Partie in der Schlussphase 

 

 

Nach dem spielfreien Osterwochenende stand für die SV Calau das Heimspiel gegen die Landeliga-Reserve aus Lübben auf dem Programm. Die Heimelf startete mit einem Sieg und einer Niederlage in die Rückrunde, die Gäste konnten erst einen Punkt aus den ersten beiden Partien erspielen.

 

Die Taktik der abstiegsgefährdeten Gäste zeigte sich schnell: tief stehen und nach Fehlern der Gastgeber schnell umschalten, um zum Torabschluss zu kommen.

Calau spielte sich gegen den defensiv eingestellten Gegner dennoch einige Chancen heraus. So traf Dennis Glaeske nach scharfer Eingabe von Philipp Stolarski nur den Torpfosten (12.).

 

Auch Lübben kam wenig später zur ersten Möglichkeit. Nach einem lang gespielten Ball kam Torhüter Andreas Schippan zwar vor dem Gästestürmer an das Spielgerät, konnte dieses jedoch nicht sichern. Der folgende Abschluss war aber zu harmlos.

 

Im Anschluss baute Calau mehr Druck auf und erspielte sich eine Handvoll guter Chancen. Den Anfang machte Levin Kowalewicz, als er aus 16 Metern den Abschluss suchte, mit seinem schwachen linken Fuß aber kein Druck hinter den Ball bekam.

 

Innerhalb von fünf Minuten wurden zwei 100%-ige Gelegenheiten liegen gelassen. Zunächst nutzte die Spielvereinigung einen Fehler der Gäste im Spielaufbau, woraufhin Kevin von Freyhold allein auf den noch verbleibenden Abwehrspieler zu lief und mit viel Übersicht auf Sturmpartner Glaeske spielte. Dieser scheiterte im Anschluss am stark parierenden Grün-Weiß-Keeper Andreas Pudlitz. Den zweiten Hochkaräter hatte Kevin von Freyhold selber, als er nach einem Pass von Philipp Stolarski zwei Gegenspieler alt aussehen ließ und sich nur noch Andreas Pudlitz gegenüber sah. Er entschied sich für einen Lupfer, der aber auf dem Tornetz und nicht im Gehäuse landete.

 

Im direkten Gegenzug nutzten die Lübbener ihre zweite Chance eiskalt aus. Nach einer Unstimmigkeit in der Calauer Hintermannschaft schob Miroslav Veselov den Ball zum 0:1 ein (30.).

 

Die "Turbinen" wollten noch vor dem Halbzeitpfiff den Ausgleich und wurden von dem Lübbenern teils mit rüden Fouls daran gehindert. Beinahe wäre es sogar noch schlimmer für die SV gekommen, doch Andreas Schippan verhinderte mit einer Glanztat das 0:2, als er einen Freistoß aus dem Torwinkel fischte. So ging es mit einem knappen 0:1-Rückstand in die Pause.

 

Nach dem Seitenwechsel waren die Schwarz-weißen noch Ton angebender. Regelmäßig wurden sich Torgelegenheiten heraus gespielt. So hatte Kapitän Johannes Linner zunächst mit einem Schuss aus spitzem Winkel und wenig später per Kopf die ersten beiden Chancen im zweiten Durchgang.

 

Lübben kam in den zweiten 45 Minuten kaum noch zu Entlastungsangriffen, den einzigen Nennenswerten hatten sie nach einer Stunde. Doch auch bei dieser Kopfballmöglichkeit war Andreas Schippan zur Stelle.

Die bis dato größte Gelegenheit zum Ausgleich hatte der eingewechselte Toni Richter. Nach einer Linner-Flanke unterlief Andreas Pudlitz den Ball, aber der Calauer war davon so überrascht, dass er am leeren Tor vorbei köpfte.

 

Besser machte er es sieben Minuten vor dem Ende. Robert Thoran steckte den Ball durch die Gästeabwehr und Toni Richter hämmerte den Ball zum Ausgleich in die Maschen (83.).

 

Nun wollte man mehr und spielte in den letzten Minuten auf den Siegtreffer. Drei Minuten nach dem Ausgleichstor wurde man dafür auch belohnt. Ein Freistoß von Robert Thoran landete am Torpfosten, sprang von dort vor den Fuß von Dennis Glaeske und anschließend ins Tor – Spiel gedreht!

Kurz vor dem Ende hätte erneut Toni Richter den Sack zu machen können, er schoss jedoch freistehend am Tor vorbei.

 

Die Spielvereinigung siegte am Ende verdient, da man sowohl die größere Anzahl als auch die hochkarätigeren Chancen besaß und bis zum Schluss geduldig blieb, was schließlich mit drei wichtigen Punkten belohnt wurde.

ts

 

SV Calau: 16 Andreas Schippan; 3 Kevin von Freyhold (ab 70.min 9 Miro Witczak), 4 Maik Thonke, 5 Martin Bräuer, 6 Matthias Krzyzanek, 7 Johannes Linner (C), 11 Dennis Glaeske, 13 Kevin Kowalewicz, 14 Robert Thoran, 15 Paul Thoran (ab 46.min 8 Toni Richter), 17 Philipp Stolarski

Trainer: Thomas Schippan / Enrico Hausmann

 

GW Lübben II: 17 Andreas Pudlitz (ab 80.min 23 Sören Brömme); 4 Andreas Kozur (C), 5 Rene Schwarz, 7 Sven Lehniger, 9 Eric Zacharias, 10 Miroslav Veselov (ab 86.min 15 Sebatian Richter), 11 Fabian Wittenberg, 13 Johannes Janke, 14 Steve Tanneberger, 18 Nick Heger, 44 Andy Hohmann

Trainer: Ronald Zacharias

 

Zuschauer: 27

 

Schiedsrichter: Uwe Andryszak

Assistenten:Gehard Deckwar / Rene Rönnpagel

 

Tore: 0:1 Miroslav Veselov (30.); 1:1 Toni Richter (83.); 2:1 Dennis Glaeske (86.)


19. Spieltag: SV Boblitz - SV Calau 4:4 (1:1)

 

Last-Minute-Ausgleich bei spektakulärem Unentschieden kassiert

 

 

An diesem Wochenende stand für die Spielvereinigung aus Calau die Auswärtsfahrt nach Boblitz an. Man war sich bewusst, dass man mit einem Sieg einen weiteren großen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen würde.

 

Aus dieser Motivation heraus begannen die Gäste temporeich. Dennis Glaeske traf früh zur Führung, als er den Ball tief in der gegnerischen Hälfte eroberte und dann humorlos vollendete. Weitere Chancen folgten unmittelbar. In der sechsten Minute schlug Dennis Hille einen langen Ball auf Kapitän Johannes Linner, der das Leder klasse in den Strafraum mitnahm, jedoch aus kurzer Distanz am Torwart der Boblitzer scheiterte. Paul Thoran wollte in der 13. Minute mit einem Heber zum Erfolg kommen, doch das Endresultat war viel zu harmlos. 

 

Anschließend passten sich die Calauer zunehmend an das Niveau der Hausherren an, die noch nicht ganz im Spiel waren. Diese kamen nach 16 Minuten per Elfmeter zum Ausgleich. Ein Freistoß aus dem rechten Halbfeld konnte nicht in letzter Konsequenz geklärt werden. Als Libero Torsten Künzel den Ball weggrätschte, ging ein Boblitzer zu Fall und der Schiedsrichter entschied auf Strafstoß - eine zumindest diskussionswürdige Entscheidung. Steven Maßnigk ließ sich die Gelegenheit nicht nehmen und traf zum 1:1.

 

Nach dem Treffer verflachte die Partie bis zur Pause. Die beste Möglichkeit hatten noch die Boblitzer, als nach einem elfmeterwürdigen Einsteigen von Maik Thonke der Pfiff allerdings ausblieb.

 

In der zweiten Halbzeit hatte die Partie aber noch viel zu bieten. Die erste Torchance war wieder auf Seiten der Calauer zu verbuchen. Dennis Glaeske flankte auf Johannes Linner, der den Ball aus vollem Lauf jedoch nicht im Tor unterbringen konnte. 

 

Dann lief alles denkbar schlecht für die Gäste. Ein Boblitzer konnte sich über die linke Seite bis zur Grundlinie durchsetzen und auf Felix Kullick zurücklegen, der aus kurzer Distanz nur noch einschieben musste (53.). Drei Minuten später fand die Spielvereinigung nach einer Ecke die promte Antwort - zumindest dachten das alle. Denn auf Beschwerden der Heimelf erkannte der Unparteiische in Absprache mit seinem Assistenten den Kopfballtreffer von Levin Kowalewicz doch noch ab, weil Robert Thoran im Abseits gestanden haben soll.

 

Nach 64 Minuten kam es noch dicker für die Calauer. Im Anschluss an einen Ballverlust im Aufbauspiel konterten die Boblitzer und konnten einen platzierten Abschluss von Steven Maßnigk ins linke Eck zum 3:1 bejubeln. Weitere zehn Minuten später erwies Paul Thoran seiner Mannschaft einen Bärendienst, als er aufgrund von Meckerns seine zweite gelbe Karte sah und vom Platz musste.

 

Mit zwei Toren im Rückstand und einem Mann weniger auf dem Platz sprach nicht mehr viel für die "Turbinen". Doch man hatte in den letzten Wochen schon gegen Gießmannsdorf und Lübben Comeback-Qualitäten bewiesen und so gab die Mannschaft auch in der Endphase dieses Spieles nochmal alles. Der Anschlusstreffer konnte nur fünf Minuten nach dem Platzverweise per Foulelfmeter hergestellt werden. Robert Thoran eroberte den Ball im Mittelfeld und setzte sich bis in den Strafraum durch, wo er am Trikot gehalten wurde. Dennis Hille verwandelte kraftvoll vom Punkt.

 

Dies war der Auftakt für eine verrückte Schlussphase. Die nächste Episode begann mit einer unübersichtlichen Situation im Strafraum der Boblitzer. Robert Thoran und zwei Verteidiger stritten sich um den Ball, der dann irgendwie vor den Füßen von Dennis Glaeske landete. Dieser ließ sich nicht zweimal bitten und schoss den Ball ins untere linke Ecke - der Ausgleich in Unterzahl!

 

Die Spielvereinigung witterte nun sogar die Chance auf den Sieg, zumal beide Teams in den letzten Minuten wieder mit der gleichen Mannschaftsstärke agierten, da ein Boblitzer ebenfalls mit Gelb/Rot vom Platz gestellt wurde. Und plötzlich schien alles zu klappen aus Sicht der Calauer. Miro Witczak fasste sich aus gut 18 Metern ein Herz und traf sehenswert genau in den Torwinkel zum kaum noch für möglich gehaltenen 3:4.

 

In der 90. Minute hätten die "Turbinen" beinahe den fünften Treffer und damit die Entscheidung erzielt, doch ein Freistoß von Torsten Künzel ging nur an die Latte. Und so kam es, wie es kommen musste. In der fünften Minute der Nachspielzeit wurde den Calauern der fast schon sicher geglaubte Sieg doch noch entrissen. Eine hohe Hereingabe in den Strafraum der Gäste, die geklärt werden sollte, prallte unberechenbar ab und landete am Fünf-Meter-Raum, wo Matthias Schmidt stand und zum 4:4 ausgleichen konnte. 

 

Im Endeffekt kann man aus Calauer Sicht mit diesem Punkt gut leben können. Die Boblitzer lieferten sicher nicht ihre beste Saisonleistung ab und vor allem mit mehr Kaltschnäuzigkeit wäre ein Sieg möglich gewesen. Doch aufgrund des Spielverlaufs, in dem nichts mehr für Calau zu retten schien, geht die Punkteteilung in Ordnung.

 

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SV Boblitz: 72 Toni Krüger; 2 Ingo Hensel, 3 Alexander Hoschke, 4 Florian Gunschera (ab 88.Min 21 Matthias Schmidt), 7 Steven Maßnigk (ab 70.Min 5 Andy Pfeiffer), 8 David Philipp (C), 9 Marco Gerlach, 11 Jan Hammer, 16 Marco Richter, 17 Maik Wagner, 20 Felix Kullick

Trainer: Klaus Muschter

 

SV Calau: 16 Andreas Schippan; 2 Dennis Hille, 4 Maik Thonke, 5 Martin Bräuer (ab 58.Min 8 Manuel Jaensch), 7 Johannes Linner (C) (ab 86.Min 12 Jan Zobel), 9 Miro Witczak, 10 Torsten Künzel, 11 Dennis Glaeske, 13 Levin Kowalewicz, 14 Robert Thoran, 15 Paul Thoran

Trainer: Thomas Schippan / Enrico Hausmann

 

 

Zuschauer: 60

 

Schiedsrichter: Philipp Holzhüter

Assistenten: Günter Jammasch/ Niklas Wolf

 

Tore: 0:1 Dennis Glaeske (3.); 1:1 Steven Maßnigk (16./FE); 2:1 Felix Kullick (53.); 3:1 Steven Maßnigk (64.); 3:2 Dennis Hille (79./FE); 3:3 Dennis Glaeske (80.); 3:4 Miro Witczak (85.); 4:4 Matthias Schmidt (90.+5)

 

Gelb/Rot: Paul Thoran (74./Calau); Ingo Hensel (83./Boblitz)


20. Spieltag: 1. SV Lok Calau - SV Calau 1:1 (0:0)

 

Gerechte Punkteteilung im Ortsderby

 

 

Das von Vielen mit Spannung erwartete Ortsderby zwischen dem 1. SV Lok Calau und der SV Calau konnte im Vorfeld getrost als Spitzenpartie des 20. Spieltags der Kreisliga Nord bezeichnet werden, denn der Dritte empfing den Vierten. Doch nicht immer wo Spitzenspiel drauf steht, ist auch ein Spitzenspiel drin, wie die 129 Zuschauer an diesem Nachmittag erleben mussten.

 

Personell konnten beide Mannschaften nicht aus dem Vollen schöpfen und mussten den ein oder anderen Stammspieler ersetzen. Auf Seiten der Spielvereinigung wurden unter anderem Dennis Hille, Paul Thoran und Kai Kämke vermisst. Zudem ging Kapitän Johannes Linner angeschlagen in die Partie und musste diese nach 12 Minuten verletzungsbedingt beenden, für ihn kam Toni Richter auf den Rasen.

 

Beide Mannschaften zeigten von Beginn an nur selten strukturierten Fußball. Während die "Turbinen" mit langen Bällen zum Erfolg kommen wollten, versuchten es die Gastgeber das ein oder andere Mal öfter mit kurzen Pässen, doch das Ergebnis war auf beiden Seiten zunächst das Gleiche. Ungenauigkeiten und zwei starke Abwehrverbunde ließen kaum Torchancen zu.

 

Die einzig erwähnenswerten Offensivaktionen in der Anfangsphase sind ein Abschluss von Robert Thoran, der knapp über das Gehäuse von Robert Radnick ging sowie ein Schuss der Heimelf von Halblinks, den Andreas Schippan erst im Nachfassen entschärfen konnte.

 

Die erste wirklich verheißungsvoll Möglichkeit ergab sich für die Schwarz-weißen und entsprang nach einem Eckstoß von Miro Witczak. Ein Abschluss aus zentraler Position von Manuel Jaensch konnte zunächst geblockt werden, doch Levin Kowalewicz bekam eine zweite Chance aus kurzer Distanz. Auch bei diesem Versuch war noch das Bein eines "Eisenbahners" dazwischen, dass den Schuss entscheidend abfälschte und das mögliche 0:1 verhinderte (24.).

 

Bis zur nächsten Chance mussten sich die Zuschauer weitere 17 Minuten gedulden, in diesem Fall trat der SV Lok offensiv einmal gefährlich in Erscheinung. Im Anschluss an einen Doppelpass mit Marcus Lehnert brachte Michael Bieberstein den Ball nahe der Grundlinie vor das Gehäuse. Die Hereingabe wurde am kurzen Pfosten knapp verpasst, wodurch Maik Thonke die Situation endgültig klären konnte. Somit ging es nach einer ereignisarmen ersten Hälfte folgerichtig torlos in die Kabinen.

 

Der zweite Abschnitt wurde fußballerisch zwar nur bedingt besser, doch insgesamt wurde das Spiel nun deutlich unterhaltsamer. Nach einem langen Einwurf von Toni Richter konnte sich Dennis Glaeske den schon verlorenen Ball von Matthias Haberland zurück erobern und Miro Witczak an der Strafraumkante bedienen. Dieser drang in den Strafraum ein, legte sich das Leder aber etwas zu weit vor und konnte somit im letzten Moment entscheidend gestört werden (50.).

 

Die 59. Minute stellte den Auftakt für eine rassige letzte halbe Stunde dar. Zunächst wurde Lok-Innenverteidiger Andreas Liebegall mit Rot des Feldes verwiesen, als er sich nach einem Foul an Miro Witczak zu einer Unsportlichkeit hinreißen ließ. Die bis dato faire Partie wurde nun härter und Heiko Peisker musste weitere vier Verwarnungen aussprechen, doch insgesamt bewegten sich beide Teams stets im Rahmen des Erlaubten.

 

Paradoxerweise schienen die Gastgeber vom Platzverweis mehr beflügelt als die Spielvereinigung und schalteten einen Gang nach oben. Belohnt wurden sie dafür beinahe in der 64. Minute, als analog zur Chance im ersten Abschnitt eine Hereingabe von links am kurzen Pfosten knapp verpasst wurde.

 

Stattdessen starteten die "Turbinen" den sofortigen Gegenangriff über Robert Thoran. Dessen Diagonalball von der rechten Seite wurde von Lok-Verteidiger Daniel Steinert unterschätzt und eröffnete Toni Richter freie Bahn zum Tor. Den hohen Ball einmal mit dem Kopf vorgelegt fackelte er nicht lange und brachte das Spielgerät wunderschön aus rund 22 Metern über Robert Radnick hinweg im langen Eck zum 0:1 unter (64.). 

 

Allzu lange währte die Freude über den Führungstreffer jedoch nicht. Ein Freistoß nahe der Mittellinie wurde von Loks auffälligstem Akteur an diesem Nachmittag, Michael Bieberstein, per Kopf quer gelegt, wo Marcus Lehnert keine Probleme hatte zum Ausgleich einzuschieben (69.).

 

Kurze Zeit später hatte die Spielvereinigung Glück, als Christian Fischer nach einem Zweikampf mit Torsten Künzel im Strafraum zu Fall kam und der Pfiff des Schiedsrichters ausblieb. Und auch in der 79. Minute war Torsten Künzel Teil des Geschehens, indem er das Spielgerät an der eigenen Grundlinie an Axel Dienel verlor, der aus spitzem Winkel alleine auf Andreas Schippan zugehen konnte, mit seinem ungenauen Querpass jedoch keinen Abnehmer fand.

 

Aus Sicht der Schwarz-weißen gab es noch eine Möglichkeit den entscheidenden Treffer zu markieren. Wieder konnte sich Dennis Glaeske nach einem Einwurf von der linken Seite gut behaupten und zog in die Mitte. Sein abgefälschter Schuss stellte zwar keine Gefahr für Robert Radnick dar, doch beinahe wäre Toni Richter noch vor Lok's Schlussmann an den Ball gekommen (84.).

 

Dementsprechend trennten sich beide Mannschaften wie im Hinspiel 1:1-Unentschieden, was dem Spielverlauf nach ein gerechtes Resultat ist, mit dem die Spielvereinigung trotz der langen Überzahl sogar etwas besser leben kann. In der kommenden Woche kann man mit einem Heimsieg gegen BW Lubolz einen weiteren großen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen.

 

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1. SV Lok Calau: 1 Robert Radnick; 2 Daniel Steinert (ab 79.Min 7 Mirko Richter), 3 Andreas Liebegall, 5 Matthias Haberland, 10 Markus Weise, 11 Christian Fischer (C), 12 Philipp Schreiber, 13 Michael Bieberstein, 14 Marcus Lehnert, (C), 15 Felix Peschmann, 18 Paul Nischke (ab 61.Min 9 Axel Dienel)

Trainer: Thomas Strangfeld

 

SV Calau: 16 Andreas Schippan; 4 Maik Thonke, 5 Martin Bräuer, 7 Johannes Linner (C) (ab 12.Min 2 Toni Richter), 8 Manuel Jaensch (ab 86.Min 3 Robert Rotsch), 9 Miro Witczak, 10 Torsten Künzel, 11 Dennis Glaeske, 12 Philipp Stolarski, 13 Levin Kowalewicz (ab 84.Min 6 Paul Völpel), 14 Robert Thoran

Trainer: Thomas Schippan / Enrico Hausmann

 

Schiedsrichter: Heiko Peisker

Assistenten: Klaus-Dieter Volgenau/ Manfred Haarich

 

Zuschauer: 129

 

Tore: 0:1 Toni Richter (64.); 1:1 Marcus Lehnert (69.)

 

Rote Karte: Andreas Liebegall (59./Lok Calau)


21. Spieltag: SV Calau - BW Lubolz 2:0 (1:0)

 

Heimerfolg beschert Rückkehr auf Rang vier

 

Die 1. Männermannschaft bleibt in dieser Saison zu Hause eine Macht. Gegen den starken Aufsteiger aus Lubolz setzte sich die Mannschaft mit 2:0 durch und feierte damit den neunten Sieg im zehnten Heimspiel, wodurch man sich wieder auf den vierten Platz der Tabelle schob.

 

Das Spiel gegen den Tabellensiebten bot den Zuschauern im ersten Durchgang nur wenige Höhepunkte. Die Spielvereinigung übernahm zu Beginn die Kontrolle, doch ab der 20. Minute kamen auch die Gäste besser in die Partie.

 

Nach 28 Minuten bekamen die "Turbinen" einen Foulelfmeter zugesprochen, nachdem Torsten Künzel im Sechzehner zu Fall gebracht wurde. Dennis Hille ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen und erzielte mit seinem dritten Saisontor die Führung.

 

In der 44. Minute hätte Robert Thoran diese beinahe verdoppelt, doch sein Versuch aus acht Metern war nicht von Erfolg gekrönt. Bis auf zwei stramme Abschlüsse, die das Tor verfehlten, war auch von den Lubolzern im ersten Abschnitt nicht mehr zu sehen.

 

Dies änderte sich mit Beginn des zweiten Abschnitts, denn von dort an erhöhten die Blau-weißen den Druck auf die Calauer Hintermannschaft. Bei einem Pfostentreffer im Anschluss an einen Eckball in Minute 55 war die Heimelf mit dem Glück im Bunde, dass die knappe Führung weiterhin Bestand hatte.

 

Mit fortschreitender Spielzeit bekam die Spielvereinigung wieder mehr Kontrolle über die Partie und nach einem Zusammenspiel zwischen Robert Thoran, Torsten Künzel und Miro Witczak hätte der gute Abschluss des Letztgenannten fast den zweiten Treffer bedeutet.

 

Besser machte es Miro Witczak schließlich in der Rolle des Vorbereiters. Sein Freistoß in der 77. Minute fand Robert Thoran am zweiten Pfosten, der zum 2:0 verwandeln konnte und somit für die Entscheidung sorgte.

 

An der letzten nennenswerten Szene der Partie war wiederum Robert Thoran beteiligt, doch ebenso wie bei seinem Versuch im Eins-gegen-eins gegen Alexander Scheibel verpasste auch Torsten Künzel im Nachschuss den dritten Treffer.

 

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SV Calau: 16 Andreas Schippan; 2 Dennis Hille, 4 Maik Thonke, 6 Maik Druschke, 7 Johannes Linner (C), 8 Manuel Jaensch (ab 79.Min 3 Ronny Schöneich), 9 Miro Witczak (ab 90.+3 Min 5 Paul Völpel), 10 Torsten Künzel, 12 Kai Kämke, 14 Robert Thoran (ab 90.+3 Min 11 Jan Zobel), 15 Paul Thoran

Trainer: Enrico Hausmann

 

BW Lubolz: 1 Alexander Scheibel; 2 Charly Stanelle (ab 59.Min 17 Kevin Haarich), 3 Thomas Schade, 5 Gordon Mietusch, 6 Marcus Wassermann (C), 7 Lukas Schwark, 8 Holger Braschwitz, 9 Sebastian Kunja, 12 Kevin Heinze, 13 Florian Mietusch, 19 Danny Kuniß 

Trainer: Mario Schietke

 

Schiedsrichter: Jens Kazmierowski

Assistenten: Felix Peters / Tim Schulze

 

Zuschauer: 29

 

Tore: 1:0 Dennis Hille (28./FE); 2:0 Robert Thoran (77.)


22. Spieltag: SV Calau - TSV Missen 0:5 (0:2)

 

Heimklatsche im "kleinen Derby"

 

 

Das war deutlich. Im "kleinen Derby" gegen den TSV Missen kassierte die Spielvereinigung ihre erste Heimniederlage und unterlag den Gästen klar mit 0:5. Die Missener zeigten an diesem Nachmittag, warum sie auf Rang zwei der Tabelle stehen und kamen in bekannter Manier vor allem über ihre starken Standardsituationen zum Erfolg.

 

Die Anfangsphase konnte die Heimelf noch ausgeglichen gestalten und hatte sogar die erste Möglichkeit. Eine Flanke von Paul Thoran war für Bruder Robert gedacht, doch ein Verteidiger des TSV rettete im letzten Moment (7.).

 

Nach 14 Minuten führte ein ruhender Ball zum ersten Treffer für die Gäste. Michael Kupsch wurde im Strafraum sträflich frei gelassen und köpfte zum 0:1 für seine Farben ein. Der nächste Torerfolg für die Missener sollte auch nicht lange auf sich warten. Kapitän Karsten Handro legte sich das Leder nach einem Foulspiel zurecht und traf per direkten Freistoß zum 0:2 (21.).

 

Ein fehlerhaftes Zusammenspiel zwischen Johannes Linner und Martin Bräuer sollte in Minute 33 bereits für die frühe Vorentscheidung sorgen. Marco Hertrampf schnappte sich das Leder, setzte zum Sololauf an und hatte beim Abschluss das nötige Quäntchen Glück - 0:3.

 

Nicht unerwähnt bleiben soll die beste Möglichkeit der "Turbinen" im ersten Abschnitt. Nach einem Fehler des Missener Schlussmanns schaltete Kai Kämke am schnellsten, doch der anschließende Lupfer von Robert Thoran ging über den Kasten (42.).

 

Bestand seitens der Spielvereinigung noch ein Fünkchen Hoffnung auf eine Aufholjagd, wurde diese nicht einmal drei Minuten nach dem Wiederanpfiff im Keim erstickt. Beim vierten Treffer der Missener durfte sich nun auch Top-Torjäger Benjamin Eckner in die Reihe der Torschützen eintragen, als er mit einem Sonntagsschuss Andreas Schippan überwinden konnte (48.).

 

Mit der komfortablen Führung im Rücken schalteten die Gäste einen Gang zurück und ermöglichten den Calauern somit mehr Spielanteile. Allerdings war die Verteidigung des TSV stets auf der Höhe und ließ kaum etwas zu.

 

Somit war auch der letzte Torerfolg an diesem Nachmittag dem Tabellenzweiten vorbehalten. Erneut war der kopfballstarke Michael Kupsch nach einem Freistoß zur Stelle und besorgte den 5:0-Endstand für sein Team.

 

Nach diesen ernüchternden Resultat und der fünften Niederlage in Folge gegen den TSV Missen haben die Calauer nun zwei Wochen Zeit zur Regeneration, ehe man am 21. Mai beim Schlusslicht aus Luckau gastiert.

 

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SV Calau: 16 Andreas Schippan; 2 Dennis Hille (ab 77.Min 3 Marten Wittek), 5 Martin Bräuer, 7 Johannes Linner (C), 8 Manuel Jaensch, 9 Miro Witczak, 10 Torsten Künzel, 12 Kai Kämke,  13 Levin Kowalewicz (ab 36.Min 4 Toni Richter),14 Robert Thoran (ab 62. Min 11 Dennis Glaeske), 15 Paul Thoran

Trainer: Thomas Schippan, Enrico Hausmann

 

TSV Missen: 1 Nico Lange; 2 Sascha Thomas (ab 73.Min 15 Sebastian Apitz), 3 Alexander Bronk (C), 6 Karsten Handro, 7 Jens Kühne, 9 Benjamin Eckner (ab 65.Min 16 Tobias Lars Richter), 10 Michael Kupsch, 11 Andy Gottschling, 13 Marco Hertrampf, 14 Jacob Dobenecker (ab 80.Min 8 Jonas Schramke), 17 Daniel Richter

Trainer: Frank Göbel, Jürgen Hornick

 

Schiedsrichter: Günter Jammasch

Assistenten: Jens Rumpelt / Burkhard Löwenberg

 

Zuschauer: 62

 

Tore: 0:1 und 0:5 Michael Kupsch (14. und 80.); 0:2 Karsten Handro (21.); 0:3 Marco Hertrampf (33.); 0:4 Benjamin Eckner (48.)


23. Spieltag: RW Luckau II - SV Calau 0:7 (0:4)

 

Sieben auf einen Streich

 

 

Die Begegnung zwischen der Reserve von RW Luckau und der Spielvereinigung war eine der wenigen Partien des 23. Spieltags, bei der es rein sportlich um nicht mehr allzu viel ging. Während die Spielvereinigung mit dem engen Abstiegskampf nichts mehr zu tun hat, stehen die Luckauer mit nur sieben Zählern am Tabellenende und sind bereits abgestiegen. Zu allem Überfluss konnten die Berstestädter an diesem Nachmittag nur zehn Akteure aufbieten.

 

Die Vorzeichen dieser Partie waren also klar und wurden sofort auf dem Platz bestätigt. Nach nicht einmal 180 Sekunden brachte Rechtsaußen Paul Thoran eine Hereingabe in die Mitte, wo Kai Kämke zu seinem ersten Saisontreffer vollendete.

 

Die Gastgeber mussten ihrer Unterzahl Tribut zollen und kamen demenstprechend kaum zu nennenswerten Offensivaktionen. Die beste Möglichkeit hatte noch Pascal Jakuboswki, dessen Abschluss aus 20 Metern knapp über das Tor von Andreas Schippan ging (15.).

 

Dann ging es Schlag auf Schlag. Binnen sechs Minuten schraubten die "Turbinen" das Ergebnis auf 0:4 und sorgten somit schnell für klare Verhältnisse. Beim 0:2 unterlief Luckau's Torsten Jahns ein Eigentor, nachdem er eine scharfe Hereingabe von Dennis Glaeske, die ursprünglich für Paul Thoran bestimmt war, ins eigene Netz beförderte (20.).

 

Keine 60 Sekunden später konnten sich Manuel Jaensch und Kai Kämke per Doppelpass freispielen. Am Ende dieser Kombination stand Dennis Glaeske, der den Assist von Kai Kämke sehenswert per Hacke zum 0:3 abschloss. Calau's Top-Torjäger legte nur weitere fünf Minuten später seinen zweiten Treffer nach. Dennis Hille's Pass in die Nahtstelle der Abwehr erreichte Paul Thoran, dessen Zuspiel von Dennis Glaeske sicher verwandelt wurde. Mit einem komfortablen 4:0 ging es auch in die Kabinen.

 

Im zweiten Abschnitt kontrollierte die Spielvereinigung mit der sicheren Führung im Rücken weiterhin das Geschehen und blieb torhungrig. Dennoch dauerte es bis zur 65. Minute, ehe erneut gejubelt werden durfte. Spätestens nach diesem Treffer avancierte Dennis Glaeske endgültig zum Mann des Spiels, als der eingewechselte Kevin von Freyhold seine Flanke per Kopf verwertete.

 

Als nächstes durfte sich Mittelfeldmotor Dennis Hille in die Torschützenliste eintragen. 35 Meter vor dem Gehäuse der Gastgeber eroberte er sich den Ball, legte sich diesen an einem Luckauer Verteidiger vorbei und machte per Flachschuss aus 16 Metern das halbe Dutzend voll (77.).

 

Der siebte und letzte Streich ging auf das Konto von Manuel Jaensch. Nachdem das Leder im Strafraum fast vertendelt wurde, setzte Dennis Hille gut nach und bediente Manuel Jaensch. Sein harter Abschluss aus kurzer Distanz ließ Rene Prill im Luckauer Gehäuse keine Chance.

 

Mit dem höchsten Saisonsieg konnte sich die Mannschaft für die deutliche Niederlage gegen den TSV Missen rehabilitieren und hat nun auch rechnerisch die Liga gehalten. Darüber hinaus beträgt der Vorsprung auf Rang fünf nun fünf Zähler, da die Ragower Vetschau II unterlagen.

 

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RW Luckau II: 1 Rene Prill; 2 Uwe Mäter, 5 Robert Noack, 7 Torsten Jahns, 8 Frederic Herrmann, 11 Steven Ernst, 13 Marcel Meier, 17 Steven Zureck, 18 Pascal Jakubowski, 21 Sven Mehlhose (C)

Trainer: Thomas Schwittek

 

SV Calau: 16 Andreas Schippan; 2 Dennis Hille, 4 Maik Thonke (C), 5 Jan Zobel, 8 Manuel Jaensch, 9 Miro Witczak, 10 Torsten Künzel, 11 Dennis Glaeske, 12 Kai Kämke, 15 Paul Thoran, 17 Phlipp Stolarski (ab 56.Min Kevin von Freyhold)

 

Trainer: Enrico Hausmann

 

Schiedsrichter: Nico Sehmisch

Assistenten: Jason Preis/ Jeremy Bommel

 

Zuschauer: 30

 

Tore: 0:1 Kai Kämke (2.); 0:2 Torsten Jahns (20./ET); 0:3 und 0:4 Dennis Glaeske (21. und 26.); 0:5 Kevin von Freyhold (65.); 0:6 Dennis Hille (77.); 0:7 Manuel Jaensch (78.)


24. Spieltag: SV Calau - SV Walddrehna 2:2 (1:1)

 

Später Treffer verhindert Heimniederlage

 

 

Am Samstag fand das vorletzte Heimspiel der Saison gegen den direkten Tabellennachbarn Walddrehna statt. Bei sommerlichen Temperaturen sollte es zu einem offenen Schlagabtausch kommen.

 

Schon nach vier Minuten hatten die Calauer eine Riesenchance zur Führung. Eine Freistosßflanke konnte der Torwart der Gäste nicht entschärfen, so kam Miro aus 11 Metern zum Abschluss - Latte. Den darauffolgenden Nachschuss konnte David Germer sicher parieren.

 

Walddrehna kam nach sieben Minuten zur ersten gefährlichen Aktion, allerdings ohne eigenes Zutun. Ein Rückpass auf den Calauer Torhüter Andreas Schippan misslang vollkommen, dieser konnte den hoch aufs Tor kommenden Ball in letzter Sekunde noch per Kopf zur Ecke klären.

 

Im Anschluss hatten die Gäste mehr Ballbesitz, doch gab es auf beiden Seiten gute Möglichkeiten. Die beste für die Heimelf vergab Dennis Glaeske, nachdem Libero Künzel ihn mit einem tollen Pass in die Tiefe gefunden hatte.

 

In der 35. Minute gelang den Gästen das erste Tor des Spiels. Dieses wurde durch inkonsequentes Verteidigen der Calauer begünstigt - zunächst wurde in der eigenen Hälfte ein Kopfballduell verloren, der Walddrehnaer, der dann den Ball eroberte, wurde nicht richtig attackiert und konnte nach kurzem Dribbling unten rechts einschieben.

 

Danach drehte die Heimmannschaft nochmal ordentlich auf und wurde noch in Halbzeit eins mit dem Ausgleich belohnt. Miro Witczak steckte auf der linken Seite den Ball auf Phillip Stolarski durch, der im Strafraum noch einen Haken machte um sich den Ball auf den rechten Fuß zu legen und diesen dann in den linken Winkel drosch (45.).

 

Halbzeit zwei könnte fast als Spiegelbild von Halbzeit eins herhalten. Wieder hatten die Hausherren wenige Minuten nach Wiederanpfiff eine Großchance. Diesmal konnte der Torwart einen Volley-Schuss von Paul Thoran aus kurzer Distanz klasse halten.

 

Erneut entwickelte sich eine ausgeglichene Partie und wieder waren es die Gäste, die in der Schlussphase in Führung gehen konnten, einmal mehr durch durch schlechtes Abwehrverhalten der Spielvereinigung begünstigt. Der kam der Ball hoch in den Strafraum der Calauer, konnte eigentlich schon fast geklärt werden, doch wurde von Paul Thoran gefährlich tief in der eigenen Hälfte wieder verloren. Danach wurde erneut schlecht gegen den Ball gearbeitet, sodass Matthias Krüger aus 16 Metern einnetzen konnte.

 

Sollte dies nach zehn Heimspielen ohne Niederlage die zweite in Folge sein, nachdem es gegen Missen ein 0:5 gesetzt hatte? Nein, denn wie in vielen Heimspielen dieser Saison blieb das Glück den Calauern hold und es gelang noch der "Lucky-Punch". Ein Eckball in der 92. Minute wurde von Dennis Glaeske zum Ausgleich genutzt. Unter dem Strich, ein gerechtes Unentschieden.

 

pt

 

SV Calau: 16 Andreas Schippan; 2 Dennis Hille, 4 Maik Thonke (C), 5 Martin Bräuer, 8 Manuel Jaensch, 9 Miro Witczak, 10 Torsten Künzel, 11 Dennis Glaeske, 12 Kai Kämke, 15 Paul Thoran, 17 Phlipp Stolarski (ab 85.Min 14 Robert Thoran)

Trainer: Enrico Hausmann

 

SV Walddrehna: 1 David Germer; 4 Martin Fizia (C), 5 Robin Stein, 6 Marcus Klinkmüller, 7 Sören Büssing (ab 89.Min 9 Christoph Klinkmüller), 11 Mahdi Barraka (ab 75.Min 11 Tommy Lungwitz), 12 Rico Müller, 13 Sebastian Kutz, 14 Matthias Krüger, 15 Jan Zittlau, 16 Ronny Schwarze

 

Schiedsrichter: Philipp Holzhüter

Assistenten: Günter Jammasch / Jonas Olbrich

 

Zuschauer: 41

 

Tore: 0:1 und 2:2 Matthias Krüger (34. und 78.); 1:1 Philipp Stolarski (45.); 2:2 Dennis Glaeske (90.+2)


25. Spieltag: Eintracht Wittmannsdorf - SV Calau 4:2 (1:2)

 

Unnötige Niederlage beim letzten Auswärtsspiel

 

 

Das letzte Auswärtsspiel der Saison für die Spielvereinigung aus Calau fand am Sonntag bei herrlichem Wetter in Wittmannsdorf statt. Mit einem Sieg hätte man Platz vier in der Tabelle gesichert. Die Gastgeber waren schon abgestiegen, wollten die drei Punkte aber sicherlich nicht kampflos herschenken.

 

Es entwickelte sich, den Temperaturen und der Tabellensituation beider Mannschaften geschuldet, eine recht gemächliche Partie. Die erste Chance gehörte den Wittmannsdorfern, ein Fernschuss aus 35 Metern war jedoch kein Problem für Andreas Schippan.

 

Die Führung für die Gastgeber entstand dann aus einem Missverständnis in der Calauer Abwehr: ein langer Ball hätte sowohl vom Verteidiger, als auch vom Keeper entschärft werden können. Beide verließen sich auf den anderen und so bedankte sich Marcel Neumann und spitzelte den Ball über die Linie.

 

Der Ausgleich gelang in der 27. Minute. Kapitän Johannes Linner konnte sich über die rechte Seite bis zur Grundlinie durchsetzen und servierte dann für Dennis Glaeske, der aus der Drehung einnetzte.

 

Vier Minuten später dann sogar die Führung. Dennis Glaeske und Rechtsaußen Paul Thoran spielten in der gegnerischen Hälfte einen Doppelpass, wodurch Paul Thoran in den Strafraum eindringen konnte und den Ball überlegt ins rechte untere Eck einschob.

 

Halbzeit zwei hätte mit der Vorentscheidung zugunsten der Calauer starten können. Dennis Glaeske spielte einen klugen Pass in die Tiefe auf Manuel Jaensch, der leider nur den Pfosten und nicht das Tor traf.

 

So kam alles anders. In der 65. Minute sprang Philipp Stolarski der Ball im Strafraum an den Oberarm und der Schiedsrichter zeigte nach Wink des Assistenten auf den Punkt. Eine harte Entscheidung, da es aus kurzer Distanz und ohne aktiven Zutuns seitens des Calauers war. Den Wittmannsdorfern war das egal, sie konnten den Ausgleich bejubeln.

 

Und plötzlich kam es noch dicker. In der 74. Minute wurde ein Freistoß aus 20 Metern von Stephan Lindow direkt verwandelt und in der 81. Minute der Deckel draufgemacht, als eine Flanke von links zum Endstand von 4:2 verwertet wurde. Marcel Neumann erzielte dabei seinen dritten Treffer an diesem Nachmittag.

 

Insgesamt bleibt eine ärgerliche Niederlage, denn die Abwehr der Wittmannsdorfer, die konsequent auf Abseits spielte, wirkte doch einige Male nicht ganz sattelfest. Aussichtsreiche Kontersituationen wurden von den Gästen teils kläglich vergeben. Einziger Trost: Platz vier ist trotz der Niederlage nicht mehr zu nehmen, weil Ragow zeitgleich ebenfalls verloren hat.

 

pt

 

Eintracht Wittmannsdorf: 1 Fabian Kopsch; 2 Jeff Ruben, 3 Patrick Kaatsch, 4 Thomas Schulz, 5 Alexander Kaatsch, 6 Marcel Neumann, 7  Jürgen Lehmann, 8 Christian Günther, 9 Chris Schmidtchen (ab 89.Min 12 Johannes Schröder), 10  Stephan Lindow, 11 Sven Willner (ab 90.+1 Min 13 Dietmar Kaatsch)

Trainer: Rudi Oswald

 

SV Calau: 16 Andreas Schippan; 4 Maik Thonke (ab 71.Min 14 Paul Völpel), 5 Martin Bräuer, 7 Johannes Linner (C), 8 Manuel Jaensch, 9 Robert Rotsch, 10 Torsten Künzel (C), 11 Dennis Glaeske, 13 Kevin von Freyhold (ab 81.Min 2 Janos Vecsey), 15 Paul Thoran (ab 73.Min 3 Jan Zobel), 17 Philipp Stolarski

Trainer: Thomas Schippan, Enrico Hausmann

 

Schiedsrichter: Christopher Kleinod

Assistent: Herbert Rumposch

 

Zuschauer: 56

 

Tore: 1:0, 2:2 und 4:2 Marcel Neumann (18., 65./FE und 81.) 1:1 Dennis Glaeske (27.); 1:2 Paul Thoran (31.); 3:2 Stephan Lindow (74.)


26. Spieltag: SV Calau - TSG Lübbenau 0:3 (0:1)

 

Meister in der Chancenverwertung zu abgezockt

 

 

Zum letzten Spiel der Saison war kein geringerert als der der neue Meister der Kreisliga-Nord, die TSG Lübbenau, in der Ziegelstraße zu Gast. Die Gäste traten nicht in Bestbesetzung an und mussten auch nach zwei Minuten bereits verletzungsbedingt wechseln.

 

Nichtdestotrotz kamen die Spreewaldstädter besser ins Spiel. In der dritten Minute gewann der pfeilschnelle Gabriel Alves Fernandes ein Laufduell, beim anschließenden Flachschuss war Andreas Schippan im SV-Gehäuse zur Stelle. Auch ein Eckball der Gäste sorgte für Gefahr, als Max Grasme freistehend knapp am Tor vorbei köpfte.

 

Nach einer Viertelstunde gingen die Lübbenauer schließlich in Führung. Die Calauer verlieren ein Laufduell auf der Außenbahn und können anschließend im Zentrum nicht klären, sodass Max Grasme zum 0:1 treffen konnte.

 

Nach der Führung war wenig zu sehen vom Ligaprimus. Die Spielvereinigung hingegen spielte nun mutig nach vorne, um den Ausgleich zu erzielen. Dennis Glaeske eroberte sich das Leder im Mittelfeld, setzte zum Sololauf an und schloss aus spitzem Winkel ab. Paul Schlorf im Lübbenauer Gehäuse wehrte den Ball in die Mitte ab, wo Manuel Jaensch das Leder im Anschluss denkbar knapp verpasste.

 

Auch Kevin von Freyhold hatte kein Glück im Abschluss, als er bei einem Rückpass der TSG hellwach war und sich das Leder erlief, um dieses dann rechts am Tor vorbei zu schieben.

 

Noch vor der Pause zappelte der Ball endlich im Gästegehäuse. Dennis Glaeske nahm eine Flanke von Robert Rotsch direkt aus der Drehung und beförderte das Runde in den Winkel. Der Linienrichter sah allerdings eine vermeintliche Abseitsstellung und gab dem Treffer keine Anerkennung. Demzufolge ging es mit einem 0:1 in die Kabinen.

 

Direkt nach dem Seitenwechsel hatte Kevin von Freyhold die nächste große Chance. Wie schon im ersten Abschnitt war erneut ein Fehler der TSG-Hintermannschaft der Ausgangspunkt, doch der Angreifer konnte erneut kein Kapital daraus schlagen.

 

Lübbenau zeigte sich dagegen kaltschnäuziger beim Verwerten ihrer Torchancen und erzielte nach 50 Minuten per 16-Meter-Schuss die 2:0 Führung durch Stefan Przewozny.

 

Im Anschließend verflachte die Partie zusehens. Ein Abseitstreffer der TSG sei noch erwähnt, als ein Lübbenauer einen Abpraller ins Netz köpfte. Zuvor hatte Andreas Schippan einen Flachschuss aus dem Eck gekratzt. Sechs Minuten vor Ende der Begegnung bekamen die Gäste einen schmeichelhaften Elfmeter zugesprochen. Ein wenig überheblich wurde dieser dann zum 0:3 Endstand verwandelt.

 

Trotz dieser Niederlage beendet die Spielvereinigung die Saison 2015/2016 auf einem hervorragenden 4.Platz! Torhüter Andreas Schippan fehlte in dieser Saison nicht einen Minute und war somit bei allen Pflichtspielen über 90 Minuten im Einsatz.

 ts

 

SV Calau: 16 Andreas Schippan; 2 Dennis Hille, 3 Kevin von Freyhold (ab 78.Min 15 Marten Wittek), 4 Maik Thonke, 7 Johannes Linner (C), 8 Manuel Jaensch (ab 65.Min 5 Jan Zobel), 9 Robert Rotsch, 10 Torsten Künzel, 11 Dennis Glaeske, 13 Levin Kowalewicz (ab 46.Min 14 Paul Völpel), 17 Philipp Stolarski

Trainer: Thomas Schippan, Enrico Hausmann

 

TSG Lübbenau: 27 Paul Schlorf; 4 Stefan Pätzold, 5 Pascal Lehmann, 7 Arno Zelder, 8 Nico Tobien (ab 2.Min 12 Angelo Gut) (ab 71.Min 12 Niels Buuck), 9 Max Grasme, 10 Gabriel Alves Fernandes, 11 Bruno Zelder, 13 Steffen Jahn, 15 Jens Lagemann, 18 Stefan Przewozny (C)

 

Schiedsrichter: Ronny Richter

Assistent: Wilfried Richter / Gerhard Deckwer

 

Zuschauer: 56

 

Tore: 0:1 Max Grasme (15.); 0:2 Stefan Przewozny (50.); 0:3 Bruno Zelder (84.)


Spielerstatistik Kreispokal
Name Po-Sp Ein Aus Min Tore Vorlage G G-R Rot
Torsten Künzel 2 0 0 180 2 1 0 0 0
Dennis Hille 2 0 0 180 1 0 1 0 0
Andreas Schippan 2 0 0 180 0 0 0 0 0
Levin Kowalewicz 2 0 0 180 0 0 0 0 0
Paul Thoran 2 0 1 172 0 1 0 0 0
Frank Lehmann 2 1 0 156 0 0 0 0 0
Johanns Linner 2 0 1 140 1 0 0 0 0
Robert Thoran 2 0 0 135 0 1 0 1 0
Kai Kämke 2 1 0 126 0 0 1 0 1
Dennis Glaeske 2 0 2 116 1 0 0 0 0
Maik Druschke 2 1 1 96 0 0 0 0 0
Philipp Stolarski 2 2 0 96 0 0 0 0 0
Maik Thonke 1 0 0 90 0 0 0 0 0
Martin Bräuer 1 0 0 90 0 0 0 0 0
Miro Witczak 1 0 1 60 0 0 0 0 0
Marten Wittek 1 1 0 8 0 0 0 0 0

                                         Kreispokal

Pokalvorrunde: Eintracht Kasel-Golzig - SV Calau 1:4 (1:3)

 

Calau zieht in 1.Pokalrunde ein

 

 

Zum ersten Pflichtspiel der Saison ging es für die SV-Kicker zum 1.Kreisklasse Team Eintracht Kasel-Golzig. Das Trainergespann Hausmann/Schippan konnte bei der Aufstellung aus den Vollen schöpfen. So war die Vorgabe, den Gegner früh zu stören und ihn nicht ins Spiel kommen zu lassen. 

Zwar begannen die Schwarz-weißen druckvoll, doch lagen sie auch nach fünf Minuten mit 1:0 hinten. Vorausgegangen war ein unnötiges Foul von Martin Bräuer und eine Unachtsamkeit, beim anschließenden Freistoß, von Levin Kowalewicz. Diese sollten auch die einzigsten Fehler, der sonst souverän spielenden Verteidiger sein. Die Gäste ließen sich keines Wegs von dem Gegentor beeindrucken und spielten weiter munter nach vorn. Johannes Linner hatte die erste Chance den Ausgleich zu erzielen, doch sein Schuss trudelte knapp am Tor vorbei. Paul Thoran machte es wenig später auch nicht besser, als er aus vielversprechender Position verzog. Nach einer viertel Stunde fiel dann der Ausgleich, Torsten Künzel passte auf Linner, der einen Gegenspieler vernaschte und den Ball im Tor unterbrachte. Nun erspielten sich die Gäste Chance um Chance. Rückkehrer Dennis Hille bediente, 2 Minuten nach dem Ausgleich, den aufgerückten Verteidiger Kowalewicz der jedoch frei stehend aus 13 m den Ball neben das Tor schoss. Dann war es Hille selbst, der mit einem gefühlvollen Schlenzer den Heimtorhüter zu einer Glanzparade zwang. Dann stand Dennis Glaeske im Mittelpunkt, er lief allein auf den herauseilenden Torhüter zu, schaffte es aber nicht den Ball an diesen vorbei zu bekommen. Besser machte es, eine Minute später, Sturmpartner Künzel, als er die Kugel am Keeper vorbei ins Tor schob. Vorausgegangen war ein Ballgewinn und schneller Pass in die Spitze von Robert Thoran. Kurz darauf fiel das 3:1 für die Spielvereinigung aus Calau, Miro Witczak vertraute bei seinem scharfen Pass auf die Schnelligkeit von Johannes Linner, welcher den Ball noch vor der Grundlinie erreichte, diesen vor das Tor brachte und mit Glaeske einen dankbaren Abnehmer fand. Praktisch die selbe Szene 2 Minuten später als wieder Linner das Spielgerät vor das Tor brachte, jedoch Glaeske aus 3m scheiterte. Die letzte Gelegenheit in einer Ereignisreichen ersten Hälfte hatte der Gastgeber. Nach einem langen Befreiungsschlag und daraus resultierenden Konter, wurde der Kasler Holger Friedrich von Miro Witczak im Strafraum zu Fall gebracht und es gab 11 Meter. Die heimischen Zuschauer freuten sich schon auf das Anschlusstor, doch Torhüter Andreas Schippan parierte den Strafstoß in großer Manier. Dadurch ging es mit einer beruhigenden Führung in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel ging es weiter mit einer Kopfballchance von Hille, der aus Nahdistanz am Torsteher scheiterte. Im weiteren Verlauf der zweiten Hälfe verflachte die Partie ein wenig. Kasel-Golzig kam zu keiner nennenswerten Offensivaktion und zog sich immer tiefer in die eigene Hälfte. Dieses machte es nicht einfacher für die Gäste, weitere Treffer zu erzielen. Man kam zwar immer wieder in gute Schusspositionen, konnte aber daraus kein Kapital schlagen. Nach 30 Minuten im zweiten Abschnitt konnte man noch einmal jubeln. Philipp Stolarski steckte den Ball auf Paul Thoran durch, der passte mit viel Übersicht in die Mitte, wo Hille nur noch den Fuss hinhalten musste, um das 4:1 für seine Farben zu erzielen. 

Mit diesem zwar glanzlosen, aber mehr als verdienten Sieg qualifizierte sich SV Calau für die 1. Pokalrunde, wo es am kommenden Sonntag bei Wudritz Ragow um den Einzug ins Achtelfinale geht.  

 

ts

 

SG Eintracht Kasel-Golzig: 1 Kevin Knope; 3 Martin Hentschel (C), 4 Thomas Kubasch, 6 Toni Szudek (ab 65.min 8 Mohamad Hamudi Chehade), 7 Paul Hönicke, 9 Patrick Gräbitz, 10 Paul Pöschke, 12 Heiko Schefter, 13 Holger Friedrich, 15 Sebastian Linke, 16 Ralf Linick

Trainer: Michael Radestock

 

SV Calau: 16 Andreas Schippan; 2 Dennis Hille, 3 Frank Lehmann, 5 Martin Bräuer, 7 Johannes Linner (ab 60.min 17 Philipp Stolarski), 9 Miro Witczak (ab 60.min 8 Maik Druschke), 10 Torsten Künzel (C), 11 Dennis Glaeske (ab 50.min 6 Kai Kämke), 13 Levin Kowalewicz, 14 Robert Thoran, 15 Paul Thoran

Trainer: Thomas Schippan / Enrico Hausmann

 

Zuschauer: 60

 

Schiedsrichter: Michael Hannuschke

Assistenten: Jonas Schmidt / Philip Seinwill

 

Tore: 1:0 Holger Friedrich (5.); 1:1 Johannes Linner (16.); 1:2 Torsten Künzel (37.); 1:3 Dennis Glaeske (40.); 1:4 Dennis Hille (72.)

 

Besondere Vorkommnisse: 45.+4. Andreas Schippan (Calau) hält Foulelfmeter

 


1.Pokalrunde: Wudritz Ragow - SV Calau 4:1 (2:1)

 

Pokalaus in Ragow 

 

 

In der ersten Pokalrunde ging es für die Spielvereinigung erneut auf reisen. Diesmal musste man beim Ligarivalen in Ragow antreten. Bei Temperaturen wie in Manaus starteten die Gäste aus Calau verheißungsvoll. Nach guter Vorarbeit von Paul Thoran war Dennis Glaeske jedoch nicht energisch genug beim Abschluss. Ragow machte es besser und nutzte ihre erste Chance zur Führung. Einen Kopfabwehr von Levin Kowalewicz nahm Martin Lehmann aus 20m volley und der Ball schlug, unter dem Querbalken, im Tor ein. Calau war in der Folge bemüht den Ausgleich zu erzielen. So eroberte Kai Kämke einen Abschlag und kommt zum Abschluss, allerdings verfehlte der Ball das Gehäuse. Nach 20 Minuten der erste Aufreger im Spiel, Dennis Glaeske wird im Ragower Strafraum von den Beinen geholt, der gut postierte Linienrichter zeigte sofort ein Foulspiel an. Der Schiedsrichter überstimmte jedoch seinen Assistenten und ließ weiter spielen. Nach einer halben Stunde dann der verdiente Treffer zum 1:1. Dennis Hille führte eine Freistoß schnell aus, fand Torsten Künzel und der beförderte das Spielgerät per Direktabnahme ins Tor. Nun war wieder die Heimelf am Drücker, nach einem Missverständnis zwischen Hille und Kowalewicz gelangt der Ball in den Strafraum, dort stellt sich Robert Thoran im Zweikampf zu ungeschickt an. Der Schiedsrichter zeigte daraufhin auf den 11m-Punkt und Thoran die gelbe Karte. Paul Scharlow ließ diese Gelegenheit nicht ungenutzt und traf zum 2:1. Es folgte die wohl spielentscheidende Szene des Spiels. Johannes Linner wurde an der Ragower-Strafraumkante klar gefoult, der Unparteiische sah es anders. Ragow nutzte das zu einem schnellen Gegenangriff welchen wieder rum Robert Thoran an der Mittellinie stoppte. Wie schon bei dem elfmeterwürdigem Foul eine Minute zuvor bekam Thoran die gelbe Karte gezeigt was eine Platzverweis bedeutete. Dann ging es für beide Teams in die Halbzeitpause.

Mit nun einem Spieler weniger und das bei der hohen Temperatur würde es schwer werden im zweiten Durchgang noch die nächste Pokalrunde zu erreichen. Die Mannschaft von der Wudritz wollte nach dem Seitenwechsel ihren nummerischen Vorteil nutzen um   nichts mehr anbrennen zu lassen. Allerdings gelang dies Anfangs nicht da Andreas Schippan im Calauer-Tor nicht zu überwinden war. Es dauerte bis zur 71. Minute bis die Vorentscheidung gefallen war. Per Seitfallzieher beförderte Martin Lehmann den Ball in den Winkel - Traumtor. Es sollte noch schlimmer für die Spielvereinigung kommen. Nach einem leichtfertigen Ballverlust von Dennis Hille 20m vor dem eigenem Tor, konnte Johannes Linner seinen Gegenspieler nur unfair vom Ball trennen. Da das Foul im Strafraum begangen wurde und Linner zudem noch "letzter" Mann war gab es Elfmeter und Rot. Da Martin Lehmann an diesem Tag alles gelang, blieb er auch vom Punkt erfolgreich und traf zum 4:1. Die Partie war nun natürlich endgültig entschieden, trotzdem ließ sich Kai Kämke noch zu einer Tätlichkeit provozieren und als dritter Gästespieler den Platz vorzeitig verlassen musste.

 

ts

 

Wudritz Ragow: 1 Stefan Schmogrow; 2 Jan Mücke, 3 Jan Lange, 4 Christian Sommer, 6 Martin Lehmann, 7 Andy Mrose, 8 Dominik Wicha, 12 Emanuel Drewer, 13 Paul Scharlow, 14 Matthias Philipp, 15 Philipp Schütz

Trainer: Gerd Wagner

 

SV Calau: 16 Andreas Schippan; 2 Dennis Hille, 4 Maik Thonke, 7 Johannes Linner, 8 Maik Druschke (ab 66.min 3 Fank Lehmann), 9 Kai Kämke, 10 Torsten Künzel, 11 Dennis Glaeske (ab 66.min 17 Philipp Stolarski), 13 Levin Kowalewicz, 14 Robert Thoran, 15 Paul Thoran (ab 82.min 5 Marten Wittek)

Trainer: Thomas Schippan / Enrico Hausmann

 

Zuschauer: 35

 

Schiedsrichter: Jens Godlinski

Assistenten: Daniel Jakowski / Kay Herzberg

 

Tore: 1:0 Martin Lehmann (4.); 1:1 Torsten Künzel (31.); 2:1 Paul Scharlow (45+1./FE); 3:1, 4:1 Martin Lehmann (71., 81./FE)

 

Gelb/Rot: 45+2.min Robert Thoran (Foul) (Calau)

Rot: 80.min Johannes Linner (Notbremse) (Calau)

        83.min Kai Kämke (Tätlichkeit) (Calau)