SV Calau macht schon immer hervorragende Nachwuchsarbeit, so haben fast alle Spieler der jetzigen Männermannschaft das Fußballspielen im eigenen Nachwuchs gelernt.

Manche Spieler, die nicht vor allzu langer Zeit bei SV Calau das Fußball spielen begannen, machten besonders auf sich aufmerksam:


René Trehkopf,

begann 1985 im Alter von 5 Jahren bei Turbine Calau mit dem Fußball. Schon früh war sein Talent zu erkennen. So spielte er mit 13 Jahren bei den A- Junioren (AK 17-18) und war dort einer der Leistungsträger. 1994 wechselte René zu den B- Junioren von Energie Cottbus und wurde dort mit 57 Treffern Torschützenkönig.

Er schaffte es bis in die 1. Männermannschaft und gehörte 1999/2000 dem Aufstiegskader an, wo er unter Ede Geyer zu zwei Einsätzen kam. In der darauf folgenden Saison spielte er nur bei der 2. Mannschaft und wechselte somit zum Dresdener SC in die Regionalliga.

Von 2003/2004 bis 2005/2006 spielte er für Erzgebirge Aue in der 2. Bundesliga, wo er zum Stammspieler avancierte und 5 Tore in 69 Spielen erzielte. Nach dem Abstieg von Aue ging er zum VfL Osnabrück, wo er aufgrund von Verletzungen in der Saison 2008/2009 zu keinem Einsatz kam.

Es folgte ein halbes Jahr bei Dynamo in Dresden und der Wechsel im Winter zum Chemnitzer FC. In der Saison 2010/2011 schaffte er bei den Himmelblauen, als Stammspieler den Aufstieg in die 3. Liga.

Im Winter 2012 zog es ihn zurück in die Heimat zum FC Energie Cottbus, wo er die Regionalliga-Mannschaft als Führungsspieler und Kapitän verstärkte. 

Seit Beginn der Saison 2014/2015 lässt René seine Karriere in Lübben ausklingen. Für die Grün-Weißen geht er in der Brandenburgliga auf Punktejagd. In der ersten Saison konnte er mit seiner neuen Mannschaft den souveränen  Aufstieg aus der Landesklasse feiern. Er selbst steuerte 14 Treffer bei, die er meist vom Elfmeterpunkt erzielte. In der Saison 2016/2017 konnte Rene mit den Spreewaldstädtern den Aufstieg in die Brandenburgliga feiern.

Saison Verein Liga Spiele Tore
 1999-2001 FC Energie Cottbus 2.Bundesliga 2 0
2001-2003 Dresdner SC Regionalliga 54 2
2003-2008 FC Erzgebirge Aue 2.Bundesliga 114 6
2008-2009 VfL Osnabrück 2.Bundesliga 0 0
2009-2010 Dynamo Dresden 3.Liga 14 0
2010-2012 Chemnitzer FC Regionalliga/3.Liga 55 1
2012-2014 FC Energie Cottbus II Regionalliga/Oberliga 62 2
2014- Grün-Weiß Lübben

Landesklasse/Landesliga/

Brandenburgliga

107   39

Rene Trehkopf (r.) bewacht Bayern-Star Roy Makaay im DFB-Pokal 2005/2006.




Marcel Trehkopf

Wie auch sein älterer Bruder kickte Marcel in der Jugend für die SV Calau. Er begann mit 6 Jahren. Im Jahre 1996 wechselte er zum FC Energie Cottbus, wo er 2001 sein Oberliga- Debüt gab. 2003/2004 ging er nach Schweinfurt in die Regionalliga (dritthöchste Liga). Nachdem Lizenzentzug für Schweinfurt heuerte er beim Halleschen FC an, dort spielte er zwei Jahre, bevor es ihn zum ersten Mal nach Zwickau zog.

2008/2009 wechselte er zum vermeintlichen Regionalliga- Aufsteiger SpVgg Bayreuth. Bayreuth bekam jedoch keine Lizenz für die Regionalliga, deswegen spielte Marcel noch ein Jahr in der Bayernliga. Danach ging es zum zweiten Mal nach Zwickau, wo er von 2009/2010 die Fußballschuhe schnürte. In der Spielzeit 2011/2012 hatte er großen Anteil am Aufstieg in die Regionalliga. 

Nach zahlreichen Verletzungen ging Marcel, ab 2015 für FSV Zwickau II in der Sachsenliga auf Punktejagt. 

Zur Zeit spielt Routinier in der Sachsenliga für den  FC 1910 Lößnitz. 

Saison Verein Liga Spiele Tore
 2001-2003 FC Energie Cottbus II Oberliga 2 0
2003-2004 1.FC Schweinfurt Regionalliga 13 0
2004-2006 Hallescher FC  Oberliga 43 3
2006-2008 FSV Zwickau Oberliga 54 3
2008-2009 SpVgg Bayreuth Bayernliga 33 4
2009-2014 FSV Zwickau Oberliga/Regionalliga 116 11
2014-2016 FSV Zwickau II Sachsenliga 37 3
2016- FC 1910 Lößnitz Sachsenliga 48 7

Marcel Trehkopf (2.v.l.) beim Torjubel nach seinem 2:0 gegen Lok Leipzig 2011/2012



Raik Kurzawa

Raik schloss sich 1987 dem Verein an. In seinem letzten A- Juniorenjahr 1998/1999 wurde er Torschützenkönig, mit sage und schreibe 51 Treffern. Im gleichen Jahr hat er mit seiner Mannschaft die Meisterschaft der Landesklasse Süd geholt.

In der selben Saison hatte er maßgebliche Anteile am Verbleib der 1.Männermanschaft in der Landesklasse.

Nach einem Gastspiel bei Empor Dahme, folgte der Wechsel (2002) in die Landesliga zu BW Vetschau, wo er in der Saison 2004/2005 mit 20 Treffern Torschützenkönig wurde. 2005 wechselte er dann zum Brandenburgliga- Team von Blau- Gelb Laubsdorf. Schwere Verletzungen warfen ihn immer wieder zurück und so muss er vorerst auf Fußball verzichten.

Saison Verein Liga Spiele Tore
 1998-2000 SV Calau 1926
Landesklasse
52 25
2000-2002 Empor Dahme Kreisliga/Landesklasse
47
43
2002-2005 BW Vetschau
Landesliga 62
46
2005-2011 BG Laubsdorf
Brandenburgliga
69 17

Raik Kurzawa (r.) mit vollem Einsatz in der Brandenburgliga 2008/2009